02.-03.06. 2017 Jalym – Jekaterinburg


Auch heute fahren wir zeitig ab und wählen die kleine Strasse abseits der Hauptroute und fahren so ca 40 Km auf Schotter und lassen uns durchschütteln.

Holzhacken verboten, in den riesigen Wälder?

Tausende, zerfallene, oder abgebrannte Holzhäuser säumen die Strassen.

Riesige, endlose Getreidefelder, die bis zum Horizont reichen, (braucht es ja auch DRINGEND für den vielen Vodka), wechseln unvermittelt mit Sümpfen und Birken, welche ums überleben kämpfen!
WAU, heute stehen wir exklusiv am Fusse des Flusses „Pyhsma“ mit wunderschöner Sicht auf die Stadt Jekateringburg.
Jekaterinburg, ganz schön modern!

Gewaltige Lasershow beim Eindunkeln!
Am Abend werden die vielen Hochhäuser mit einer spektakulärer Lichtschau angestrahlt!
Dima und Ararat beim abendlichen Fischen!

Welcher Kontrast zu den ärmlichen Dörfer heute Morgen!!
Zwei kleine Jungs, ausserhalb der Stadt.

Wir starten den nächsten Tag mit einer Stadtbesichtigung:
Sauber und schmuck finden wir die Stadt, wir fahren zuerst ins nahe gelegene Kloster, wo die Leichen der 7 Zaren – Familienmitglieder in einen tiefen Schacht geworfen wurden.

Hier wurde die ganze Zarenfamilie in einen Schacht geworfen!

Wallfahrtsort wurde mit Priv. Spenden erbaut!

Meine liebe „Puce“

Ueber 100 Jahre später wurde hier mit Spendengelder der Bevölkerung diese sehr schöne Anlage erbaut, mit 7 Kirchen.

Natürlich besuchen wir auch die sehr interessante „STELLA“ das ist die Stelle, wo man mit beiden Beinen GLEICHZEITIG in Europa UND Asien stehen kann!¨!

Walda steht locker auf zwei Kontinenten!

Die ganze tolle Gruppe hat es bis nach ASIEN geschafft!

Das heisst auch, dass wir ab sofort für ca 5 Monate in ASIEN unterwegs sein werden!!!

Heute steht noch ein grosses Ereignis an:
Wir besuchen die OPER und erdulden… äh..pardon GENIESSEN das Stück
Eugen Onegin von Piotr Tschaikowski!

Walda im „Kleinen Schwarzen“

Nicht gerade meine „WELT“

Auf dem Fussmarsch hin zur Oper, hatten wir riesig Glück, es stürmte plötzlich heftig und Laub und Aeste flogen uns um die Ohren. Der Platzregen fing direkt vor der Oper an. Auch ich wurde durch die Hintertüre reingelassen, ALLERDINGS mit der Bemerkung, dass ich bitteschön SORGE tragen solle, das Gebäude sei sehr alt und schön!
Hoppla, das hatte ich bis heute noch nirgends gehört!
OK, zugegeben, es ist ja auch mein ERSTER OPERNBESUCH!

Obwohl wir vorgängig den Text aufmerksam gelesen haben, können wir der Handlung nur „mässig“ folgen. Walda ist vor der Pause sogar eingenickt!! Neh ich nicht, ich war hellwach!
Wir schlafen nachher wunderbar in ASIEN, am Tor zu Sibirien, dem „Schlafenden Land“….Etwas speziell erleben wir den Kontinentenwechsel auf dem „Landweg“ schon!

Wir stehen direkt am Flussufer!