02. 11. 2017 Tasilthar Park – Abana 210 Km


ER könnte nicht blauer sein, der Himmel und unser nicht all zu langer Weg soll uns heute zurück an das Schwarze Meer führen!
Endlos kurven wir dem ca 40 Km langen Stausee entlang, entspannt DRIVEN wir auf der schönen Strasse und geniessen den herrlichen Ausblick..

Endlos langer Stausee

ABER hoppla, unverhofft fangen ganz giganische Strassenbau Arbeiten an, wir erwähnen uns in CHINA, so werden mit modernsten Maschinen, ganze Berghänge weg gebaggert!
Neue Strassen werden in den Berg gebaggert!O

Schwer zu verstehen, WAS dahinter steckt! Wir überqueren div. Hügel u Bergketten und sehen fast ausschliesslich leere Bachbetten, JEDES Rinnsal wird abgezapft und irgendwo zu einer Turbine geleitet, das stimmt mega traurig, dass hier kein „Mittelweg“ gefunden wird!
In Duragan haben wir getankt und ich wollte gleich via a vis unser „Schmutzdruckli“ waschen, dank dem Einspruch von Walda habe ich es sein lassen!
Nach der Passage der unzähligen Baustellen mit z.T. tiefem Morast, sieht unser WOMO bis zu den Fenster rot&braun gefärbt aus!
Manchmal.. (ich meine ganz selten) lohnt es sich doch, auf die Frauen zu hören!
LÜTFEN= Zuhören auf Türkisch!

Im Aufstieg zum Seving Akgöl Pass 1330 m.ü.M sehen wir einen weissen Schimmer, die Bäume sind schneebedeckt!
Der Winter naht!!

Endlich können wir von weitem das Schwarze Meer erblicken und wir freuen uns schon mächtig auf ein feines Fischgericht!
Auch an dieser Küste wird alles „Umgestochen!!

Im Dorf „TÜRKELI“ ist tote Hose, Strandrestaurant sind geschlossen und die Küstenstrasse wird auch umgepflügt…HEUTE sind wir tatsächlich meist auf „Baustellen“ unterwegs.

Die Polizei zeigt grosses Interesse an uns und zieht uns zwei Mal aus dem Verkehr.. aber ohne Folgen!
UPS..noch vergessen:
Bei SAKIZ DAGKÖV wäre die Abzweigung Richtung Meer.. ABER Walda liest gerade den „PANNENBERICHT“ von Lorenz und seinem WOMO, so dass wir „Grölend“ daran vorbei fahren..
Schadenfreude ist selten gut und kostet uns heute satte 40 Km Umweg!
Nach Türkeli wollen wir runter zum Meer ins Dörfchen und stehen promt vor einer kleinen Burgruine!!
Walda räumt den Container zur Seite und ich räume die halbe Hecke und Unkraut zur Seite mit meinem Ueberhang, ABER gedreht haben wir!
Gemütlich tuckern wir durch „Abana“ und Walda erspäht tatsächlich ein „Fischrestaurant“
Ein Stellplatz direkt am Meer ist schnell gefunden und kurz danach stehen wir vor dem Restaurant…Hmm 3 hohe Stufen!!
Kein Problem, wir haben ja 6 Monate trainiert und der Wirt hilft tatkräftig mit.
Wir geniessen den Fisch mit viel Salat etc. und schauen zu wie ERDOAN und seine Minister im TV, Wortgewaltig Politisieren, wir verstehen NUR Diktator und Faschist…
Auf dem „Heimweg“ poschtet Walda noch schnell 2 Pulli, der Wind zieht um die Hausecken, das Meer rauscht kräftig und einige Fischerboote ziehen hinaus aufs Meer..
Brrrh, das wäre def. nichts für mich…“WEICHEIER“ würde Zhang sagen, (unser Chinesischer Guide)!!