06.06. 2017 Tobolsk – Krutinka


Abends spät und Morgens schon um drei UHR, ja es ist schon hell, spähen wir nach Wildtieren, einfach nichts zu sehen, weit u breit.
In diesen Riesenwälder sollte es doch von Wild wimmeln, denken wir wenigstens, ABER ev. gibt es auch viele hungrige Jäger??

Mitten durch Sibirien auf Naturstrassen, ein Erlebnis!

Unverändert bleibt die Piste über 40 Km und so fahren wir gemütlich, ja, das heisst einfach langsam mit max 30-35 Kmh Richtung Krutinka.
Diese Fohlen kennen keine Zäune!

Der angewiesene Platz mitten in der „PAMPAS“ finden wir zwar, drehen aber sofort wieder um, das wird nix mit hier abstellen, auch ist Regen angesagt, dann gute Nacht liebe „FRONTTRIEBLER“!
Wir fahren auf den Dorfplatz und finden hier, nach Absprache mit den Behörden einen Stellplatz.
Heute wäre eigentlich Grillabend am Lagerfeuer geplant, aber auf dem Marktplatz wohl eher unangebracht, so gibt es Saschlik vom Holzkohle-Grill.

Da schwarze Wolken aufziehen werden flugs drei WOMO zusammen gestellt und schon haben wir ein gutes PARTYZELT!
Verena hat heute Geburtstag, welcher ausgiebig mit Wein und Gesang gefeiert wird. Auch der „BALSAM“ so eine Art „APPENZELLER“ wärmt unsere Gedärme!
Die gewaltigen „BRUMMI“- KARAWANEN, welche uns ab Moskau bis Jekatarienburg zum Teil pausenlos riskant überholt haben, haben extrem abgenommen. Aber auch die GUTEN Tankstellen, sind nun plötzlich dünn gesät. Das heisst, viel häufiger Tanken, vor allem wenn man auf die Nebensträsschen ausweicht, da gibt es gar nix mehr für unsere WOMOS, der Sprit, der hier allenfalls noch erhältlich wäre, aus Fässer oder soo, ist OK für die urähnigen Traktoren, nicht aber für uns!!!

Diese Trucks fahren tatsächlich noch.

Ein Gespann fürs Museum.

Viele Felder können nur mit Raupentrax bewirtschaftet werden.