06.11. 2017 Karacabey – Ende Saros-Bucht 306 Km


AMSEL, DROSSEL FINK & STAR…
Schei….en auf das Trottoir!!
Ganz falsch:
Die Stare pfeiffen voller Freude auf den wunderschönen Morgen!!

ALLE Vögel sind schon daa..

Alle Vögel sind schon da, ALLE Vögel alle..

[caption id="attachment_2269" align="aligncenter" width="660"] Unser Stellplatz, Natur pur!

QUER durch die ganze Türkei, sind wir noch keinen einzigen Meter AUTOBAHN gefahren.. wir ziehen die tolle Hauptstrasse, meist 4 Spurig.vor..(ich wünschte mir solche Autobahnen in der Schweiz!)
Es hat aber auch Platz für ALLE:

Achtung Kampfsau auf Schnellstrasse!

Seltenes Paar unterwegs!

Eierfrauen unterwegs, die Hühner kommen auch mit!
Eierfrauen unterwegs, die Hühner kommen gleich mit!

In Biga biegen wir links ab nach CAN, dort fahren wir auf einer kleinen Nebenstrasse nach KANAKKALE.
In der sehr quirligen Stadt möchten wir einen kleinen Halt einlegen, VOR der grossen Ueberfahrt nach Kilitbahir über die DARDANELLES!
ABER Parkieren ist aussichtslos, ja wir verkeilen uns in den engen Gassen und sind froh, wieder heil raus zu kommen.
Jetzt haben wir die Nase voll und steuern direkt auf das Fährterminal zu…hmm welches „Dampferli“ geht nach Istanbul etc..`?
Ein netter Türke winkt uns und schon bald hat uns die Dame ein Ticket für 50 „Stutz“ angedreht!
Wir stehen in der Warteschlange und uns wird etwas mulmig, als wir die kurze, steile Rampe erspähen. Aber ohne Kratzen stehen wir kurz darauf auf der Fähre.
Halbvoll wird nicht gefahren, deshalb dauert es noch ein ganzes Weilchen…ALLE sind sie unterwegs, Eis, Getränkverkäufer, Scheibenputzer.. ich nehme 2 TL zur Hand und möchte auch wieder einmal eine blitzblanke Frontscheibe.. aber der „Scheibenwischer“ diskutiert ewig mit meinem Nachbarn, deshalb kommen wir nicht ins Geschäft..schaade!
Auf der Ueberfahrt kreuzen wir einige Container-Frachtschiffe..stattlich aber nicht von der ganz grossen Sorte!
Wir lassen ihm den Vortritt!

Eine gewaltige Festung taucht vor Kilitbahir auf..
Festung Kilitbahir

Nicht alle Einwohner sind über die vielen Touristen glücklich!

Glasklar ist das Wasser der Küste entlang und schnell sind wir in Gelibolu, wo wir im kleinen Hafen, feine Fische verzehren!
Hafen von Gelibolu

Fein waren sie, aber mit etwas gar vielen Gräten!

Nach einem kleinen Rundgang gehen wir zurück zum WOMO, das war übrigens bestens bewacht!
Ein Soldat fordert uns auf, nicht etwa hier zu übernachten!

Zuoberst in der Bucht von Saron von Körfezi stehen wir dirket neben dem geschlossenen Camping direkt vor dem Mittelmeer-Zipfel!
Jetzt ist aber Feierabend!

Ich sitze noch am Lenkrad und schaue den Fledermäusen beim Jagen zu. als wir plötzlich sehr laute, aggressive Sprechchöre hören, in nächster Nähe..UPS was ist da los? Gleich daneben wird ein grosses Feuer sichtbar, nun wird mir aber etwas mulmig, ich verfolge das Geschehen und bin „Startklar“ !!
Nach einer Stunde ist es wieder ruhig, Walda ruft die Meldungen des EDA ab, über Unruhen in der Türkei!
Täglich passieren wir 5-6 Polizeikontrollen, Soldaten sind oft in Sandburgen auf der Lauer, sooo ganz friedlich ist es wohl doch nicht?!
DAS fehlte uns jetzt gerade noch, am letzten Abend vor der Ausreise!