07.11. 2017 Gelibolu – Alexandroupolis 330 Km

Grosse Fischschwärme nahe am Ufer.. ABER ich komme trotzdem nicht zum Fischen!

Im seichten Wasser, direkt vor meiner Nase suchen mehrere Fischschwärme Futter, leider komme ich nicht an das Ufer und verfluche wieder einmal meine „Situation“ im Rolli!!
Die laute Nacht haben unbeschadet überstanden und fahren Richtung Kesan. Auf der linken Seite sehen wir seit langem wieder ein grösseres Einkaufszentrum, auch die bekannten orangen MMM prangen von den Mauern.
Neugierig starten wir unsere Einkaufs-Tour, wir sind fast die Einzigen und finden hier, was an der Strasse nicht angeboten wird, zu recht teuren Preisen!
Kurz darauf stehen wir an der Türkischen Grenze, erstaunlich schnell geht es vorwärts…aber plötzlich werden wir energisch zurück gewiesen…wir müssen unser WOMO noch röntgen lassen!
Ein schicker schwarzer (teurer Audi) steht schon bald eine Stunde auf der Rampe und nichts bewegt sich… nebenan in einer schmutzigen Halle werden die „schweren Fälle“ auseinander genommen!¨
Endlich kann Walda auf die Rampe fahren und der „Schnupper-LKW“ fährt hin u her!
Nun werden gezielt unsere Wasserflaschen und Kästen durchsucht und es dauert u dauert ewig..
Mich ärgert diese Schikaniererei, wir möchten ja Ausreisen nicht umgekehrt!!

Endlich dürfen wir weiterfahren und die Einreise bei den Griechen geht schnell und unkompliziert….knapp drei Stunden hat uns dieser Uebertritt gekostet!!

Schnell fällt uns auf, dass es den Griechen eher schlechter geht, Häuser, Landwirtschaftsbetriebe, Fahrzeuge etc. marode aussehen!
Angefangene u neuere Industriegebäude stehen leer und vergammeln!
Wir freuen uns auf die Hafenstadt Alexandroupolis und da wir keinen passenden Stellplatz finden, entscheiden wir uns für den Camping-Platz, eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt.
Endlich können wir wieder ein paar Km zu Fuss unternehmen und die vielen Kneippen u Hafenrestaurant angucken.

Kleiner, ruhiger Hafen, die Saison ist vorbei!

Nein, das ist kein Griechischer „PIZZAOFEN“, sondern ein Gebetsort!

Sogar Hydranten werden „umfunktioniert“!

Spontan entscheidet sich Walda für eine Haarwäsche, derweil ich die Strasse auf u ab ziehe.
Alle 20 Meter liegt ein „Köter“ auf dem Gehweg, es ist 1500 Uhr und die meisten Geschäfte haben „Siesta“!
Im Hafen ist es sehr ruhig, man sieht es überall, die SAISON ist vorbei!
Auch das Herum flanieren macht Hungrig und so bestellen wir in einer kleinen Fischerkneipe Salat & Fisch.
Zum Verdauen, spazieren wir den ganzen Weg wieder zurück „nach Hause“ zu unserem WOMO.
Es tropft auf unser Dach und ..vermutlich werden wir Morgen weiter fahren!!