09.06. 2017 Omsk – Kargat 470 Km


Eigentlich wollten wir heute früh noch einmal einige Runden in dem superschönen Park drehen und so stellten wir den Wecker auf 0530 Uhr. LEIDER regnet es aber und so beschliessen wir, frühzeitig auf die längere Etappe auf zu brechen!
OMSK ist bekannt für seine fürchterlich schlechten Strassen und so können wir bei moderatem Verkehr, im Zick – Zack die schlimmsten Löcher umfahren. Das gelingt nur bedingt und so Tscheppert u Kleppert es immer wieder gewaltig, armes Cämperli!
Die ersten 150 Km sind nun leider von dieser Qualität, alle 2 m eine Querrille und so kommen wir nur langsam vom Fleck.
Als ich einen der vielen Brummis überholen möchte, (ausnahmsweise, meist werden wir überholt), merke ich, dass mein „ GASRING“ ganz locker ist und nur schlecht arbeitet!!!!
Als wir dann daran herum werkeln, fällt plötzlich eine Schraube unten in die Veschalung!

Das Navi schickt uns dann promt auch noch vor einen geschlossenen Bahnübergang…etwa 10 Arbeiter gucken uns an, als ob grad ein UVO gelandet ist!

Wir kämpfen uns über eine elende Strasse, um dann hier zu stranden!

Es regnet in Strömen und die Auto-Waschaktion von gestern ist auch futsch!
Walda fährt die letzten 200 Km und trotz erneuter Zeitverschiebung kommen wir frühzeitig auf dem Stellplatz an!
Schon zum vierten Mal seit unserer Reise stellen wir heute unsere Uhren eine Stunde vor!!
Bei demLKW-Stellplatz ist ein RIESENMORAST, brrrh hier würde ich niiiie aussteigen.
Es gibt noch einen Platz für uns, ein gekiest aber sehr schwammig.
Top Rolli Standplatz, tiefer Kiesplatz…

Am Abend versuchen wir dann zusammen mit Peter, die Schraube mit Hilfe eines Magnet-Stabes zu fischen, geht aber nicht! Walda schraubt die Verkleidung ab und plötzlich fällt die spez.- Schrauber zu Boden. Schnell kann unsere „Mechin“ diese wieder befestigen, wir geben noch etwas Sicherungsmittel dazu, bei diesen Strassen lohnt sich das mit Sicherheit und schon kann ich wieder wunderbar GAS geben!
GLÜCK GEHABT, DASS WEITER NICHTS DEFEKT WAR!!
Wir wollen grad zum Nachbarshaus gehen, Seabridge lädt uns ein zum Nachtessen….da bricht ein starkes Gewitter über unseren Platz, es tobt richtig und wir warten 15 Min im Auto.
Im kleinen Lokal wurde wirklich mit viel Liebe, wunderschön auf getischt, mega feine kalte Gerichte stehen bereit, lecker!
Nach dem Gesang übe ich mich im Pfeilwerfen!

Eine Frauenband singt uns rassige Russische Lieder, dazu werden wir zu div, Spielen GEZWUNGEN!
Es herrscht eine tolle Stimmung!

Karte wegblasen, gar nicht soo einfach!

Ein schöner, geselliger Abend geht zu Ende, auch die Sonne lacht wieder!!
ABER Halt doch:
Unser Phoenix – Fahrer Erich, welcher wie immer viel zu spät zu uns stösst, fährt trotz anderer Anweisung von DIMA runter auf den Kiesplatz und versinkt umgehend.
Von der Rettungs-Aktion könnte man problemlos einen Trickfilm drehen, viel zu viele Helfer und Anweisungen und ein unfähiger Pilot gefährden die Bergung.
Ich verschwinde, es ärgert mich!!
Während ich am Blog schreibe, braust das nächste Gewitter mit starkem Hagel über uns herein!