10.10. 2017 Isfahan


Die Milionenmetropole Isfahan, frühere Haupstadt IRANS.. ist mit seinen ca 2.2 Mil. Einwohner zwar gross, aber doch überschaubar.
Wenig Hochhäuser, dafür aber mit unzähligen, wunderschönen Parks durchmischt fühlt man sich hier wohl.
Die Stadt liegt ca 400 Km südöstlich der Hauptstadt Teheran auf einer Seehöhe von ca 1500 M in einer Flussoase im sehr fruchtbaren Tal des Flusses Zayandeh Rud am Rande des Zagrosgebirges.
Das moderne Isfahan ist eine bekannte Universitätsstadt, die Frauen sind natürlich auch hier schwarz verhüllt..ABER es hat sehr viele, junge Frauen, welche modern u schiC gekleidet, sind und mit Sonnenbrillen und anderen Acesoires den Schleier von ihrer Haarpracht verdrängen! Es ist ein Auslotsen, was die Sittenwächter dulden!

Eine Wunderwelt aus Filigranen Malereien

Schön ist, dass wir direkt im Zentrum stehen mit unseren WOMOS,sehr eng zwar, dafür können wir direkt zu Fuss zum Meydan-e Imam Hauptplatz gehen(rollen).. wenn da nicht überall Barrieren wären!!
So machen wir (ganze Gruppe) einige Umwege um auf den zweit-grössten Platz der Welt zu gelangen.

Hübsche Frauen mit guter Akustik

Frauen mit guter Akustik
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Meydan – e – Imam – Platz

Der Innen hof ist ein riesengrosser schöner Garten, den man sogar mit Perd und Kutsche erkunden kann.
Rundherum stehen natürlich Moscheen und Geschäfte, eine sehr lebendiger Ort!

Die Freitags-Moschee ist so riesengross mit unzähligen Gebetsräumen etc. dass wir Stunden brauchen um nur einen Teil davon zu sehen.
Gegen Mittag sind alle PLATT und geniessen eine kleine Rast in einer Teestube, ich habe zum Glück eine Cola gekriegt!

Teepause
!

Isfahan brummt und lebt, mit brummt der Schädel aber, weil es so viele Schikanen und Gitter gibt, dass wir Kilometer fressen, um an den gewünschten Ort zu gelangen..da gäbe es noch viel zu TUN für Rollifahrer!
Mit viel Hilfe meiner lieben Freunde, „erobere ich auch den Chehel Sotun“ (Palast der 40 Säulen) hier, unter der grossen phantastischen Säule, singt Lorenz ein wunderschönes Lied, ich bitte um Zugabe und nach einer kleinen Pause, lauschen viele Besucher den feinen Tönen.
Ein Wärter findet das nicht sooo toll und steht demonstrativ neben Lorenz, der singt aber unbeirrt weiter, was den Aufpasser sehr verunsichert.


<img src="http://www.walti-rauber.ch/wp-content/uploads/2017/10/2017-10-09-14.00.03-1-1024×576.jpg" alt="" width="660" height="371" class="aligncenter size-large wp-image-1572" /

Maya feiert heute ihren Geburtstag und ihr Wunsch, mit Lorenz zusammen ein Lied zu singen, geht hier und heute in Erfüllung.

Mein VORSPANNRAD, das mir auch auf dieser Reise über so unglaublich viele Schotterpisten, Pflastersteine der übelsten Sorte, Schlammstrassen, und Stadtführungen gedient hat, entwickelt plötzlich ein gefährliches EIGENLEBEN und scheert unverhofft zur Seite aus, gefährlich für meine Mitmenschen, smile!

So gehe ich nach unserer Rückkehr sofort an die Arbeit und zerlege meinen treuen Freund!
Durch die grossen Belastungen, (oder schlechte Material-Qualität) ist der Verschleiss enorm.
Ganz gut kriege ich es nicht hin, aber auf dem Weg zum Restaurant, wo wir zur Feier des Tages (Mayas Geburi) hin gehen, läuft es schon wieder viel besser. Auch mein Rolli bekam wieder neue Vorderräder, so dass ich wieder flott unterwegs bin, sogar mit Licht, was hier auf den Strassen übelebenswichtig ist!!
Das typische, Iranische Restaurant ist wirklich sehr nett ausgestattet, ein tolles, schnelles Bedienungs-Team (alles Männer) verwöhnt uns mit feinem Essen, samt Geburtstags-Torte!!
Danke liebe Maya und Peter für die Einladung!

Wunderschön beleuchtete Brücke zum Armenier Viertel

Ueberall wird Picknickt

Ganz in der Nähe ist eine wunderschön beleuchtete Brücke über den Zayandeh Rud Fluss, der allerdings nur Ende Winter / Frühling Wasser führt. Wir machen uns auf den Weg dorthin, überqueren grosse Strassen, fluchtartig, schaffen es Drehkreuze zu Passieren:
DAS geht so:
Vor das Kreuz fahren, nach vorne rutschen, Rad nach vorne richten, Beine nach vorne werfen, welche ein Helfer zieht, Ausatmen und einfach durchschieben, wieder Einatmen!!
Auf zig Umwegen und vielen Treppenstufen, stehen wir auf der hell erleuchteten Brücke, welche bis vor ca 20 Jahren noch offen war für den Verkehr. Die Brücke verbindet den ARMENISCHEN TEIL DER STADT und wurde von einem reichen Mitbewohner gespendet, damit die Armenische Bevölkerung nicht total abgeschnitten waren.

Ein weiterer interessanter Tag geht zu Ende.

ICH BIN DANKBAR UND SO GLÜCKLICH, DASS ICH AUF DIESER SEIDENSTRASSE REISEN DARF!!