10.11. 2017 Cattolica – Chioggia 170 Km


Nach der kräftigen Dusche in der Nacht sind wir schon froh, auf trockener Piste fahren zu können. Wir peilen den bekannten Ferienort Rimini an, halten uns wo immer möglich an die Küstenstrasse, verrennen und verkeilen uns ständig und stehen dauernd im Stau, wir wollen uns gar nicht ausrechnen, wie das im Hochsommer denn aussieht!!
Uns gefällt der Baustil hier, keine mega Hotelkomplexe, sondern kleinere, z. T. sehr fein restaurierte Gebäude, dafür eines an das Andere gereiht!

Ueber Ravenna fahren wir über Land direkt nach GHIOGGIA, eine kleinere schmucke Stadt, viele alte Häuser und Gallerien und vor allem, fast wie in Venedig sehr viele kleinere Brücken über unzählige Kanäle!

Klein – Venedig, so taufen wir die hübsche Stadt GIOCHIA!

Neben den teuren Segeljachten sind aber auch ganze Häfen vollgestopft mit Fischerbooten, wir fragen uns, woo diese Seeleute noch Fische und Krebse fangen können.
Eine riesige Fischerboot-Flotte steht bereit!

Knochenarbeit, und unschönes ENDE der Krebse!

Sardellen und Krebse werden gefischt!

In einer grossen Halle ist eine Auktion in vollem Gange, wir sind neugierig und mischen uns unter die Händler, werden alsbald ertappt und wieder aus der „heiligen Halle“ entfernt!
Auktionshalle für den Fischhandel.

Kleiner „Fischtransporter“

So langsam meldet sich der Hunger.. einen feinen Fisch würden wir ganz gerne verzehren!
Auch drei Stunden später, wir haben einige Km zu Fuss die Stadt durch kämmt, sind wir nicht fündig geworden, alles geschlossen, OK, wir sind auch sehr früh am suchen, vor 1900 Uhr läuft einfach nix hier!
In einer kleinen Bar kriegen wir dann doch noch etwas in den Magen, Gnoggi mit div. Meerestieren, der Wein mundet und auch die Rechnung ist mit € 32.—nicht übertrieben.
Die Gallerie hat sich in der Zwischenzeit komplett gefüllt mit Einheimischen, welche in einer unglaublichen Lautstärke über Gott u die Welt palavern !
Wir haben unseren „Radar“ gut eingestellt und finden unser „Zuhause“ auf Anhieb!