17.06. 2017 Taischet – Tulun 270 Km


Die ersten Sonnenstrahlen wecken mich schon früh, genau richtig zum weiter planen!!
Sobald der Grasboden rund ums WOMO trocken ist, beginne ich mit dem Ausräumen der Garage. Unglaublich, was immer noch da drin verstaut ist!
Peter, ein wirklich guter Freund eilt sofort zur Hilfe, (noch vor seinem Frühstück) und dann macht Ararat mit unseren Silikon u Kleber eine Abdichtung, so dass hoffentlich Wasser und Staub draussen bleiben.
Es wird 1100 Uhr, bis wir endlich auf der gleichen Rüttelpiste zurück auf die M53 gelangen und ins nächste Dorf fahren.
Mit etwas Glück finden wir rasch einen „Russischen Baumarkt“ im Kleinformat, wo wir aber Winkel-Lockbleche und div. Schrauben und 6 Kartuschen Kleber /Silikon kaufen können.
Zuerst finde ich den Kaufpreis von knapp 3000 Rubel etwas viel, beim Preisvergleich merke ich aber bald, dass das gleiche Material bei uns wohl mehr als das Doppelte kosten würde!!
Peter und ich haben die Ideé, die Rückwand und Garageboden des Campers mit diesen Winkeln zu verschrauben, am Boden mit durchgehenden Schrauben. Ararat hat noch Zweifel, dass die Rückwand dabei nicht Schaden nimmt, aber beim Uebergang zum Boden wurde ein Sperrholz-Brett angeklebt, so dass ich guten Mutes bin.
Wir einigen uns, zuerst mal ab zu warten, wie sich die Reparatur verhält und erst bei Bedarf zu „Schrauben“, wichtig ist mir, dass wir das Material zur Hand haben.

Blumenkunde mit Meia u Walda.

Beim Stellplatz, wo wir erst um 1800 Uhr eintreffen herrscht supertolle Stimmung, aus div. Ecken. Jung und alt singt und tanzt auf div. Bühnen.
Schnell werde ich ein paar Stufen hoch gezogen, (eine Russische, stämmige Babuschka will unbedingt helfen und zeigt mir Ihre „Muskis“, sie hatte fast soo viel Oberarm wie ich! Allerdings war sie etwas „wackelig“ auf den Füssen, so bin ich froh, dass Ararat auch zur Stelle ist.!
Schon bald läuft ein interessanter Film über Sibirien, deren Entstehung, Fauna u Flora und den riesigen Bodenschätzen, Gold, Aluminium, Kohle, Edelsteine, Gas, Oel, Etc.
Tolle Abendstimmung am Fluss.

Auch hier hat es KEINE Stechmücken!

Deshalb ist die „Sibirische Eisenbahnstrecke“ so immens wichtig, damit alle diese „Reichtümer“ Richtung Moskau transportiert werden können.
(Tja, fast vergessen, von den Steckmücken werden wir selten gefressen!!)