18.06. 2017 Tulun – Irkutsk 420 Km


Vor der Abfahrt prüfen wir noch einmal gründlich unseren Garageboden, ich bin froh, dass alles unverändert aussieht!
Die Landschaft bleibt weiterhin flach bis leicht hügelig, nur selten sind Sumpfgebiete zu sehen, im Gegenteil, Grasflächen sind zum Teil sehr trocken. Wir fahren Km um Km Richtung der letzten grossen Stadt Sibiriens, Irkutsk entgegen, vorbei an hunderten von Hektaren verbranntem Birken / Föhrenwald, unglaublich dieses Ausmass!!
Grund für die vielen Waldbrände sind oft weg geworfene Flaschen u Zigaretten, welche dann,von der Sonne aufgeheizt, Brände verursachen und vom Wind angetrieben, diese riesigen Schäden anrichten!

Mit welchem Frust müssen die Menschen hier überleben!

Wir kommen an die Stadtgrenze von Irkutsk und suchen ein Einkaufs-Zentrum, gucken alo nicht immer 100 % auf die Strasse…
Autsch, ein mega Knall und ich fürchte um mein rechtes Vorderrad!!
Mitten in der Fahrbahn übersehe ich eine tiefe Mulde, bbbrh hoffentlich noch einmal gut gegangen!
Wir sind fast die Ersten, welche hinter dem Hotel aufstellen können und finden so ein schönes Plätzchen!
Walda bereitet einen feinen Tonsalat zu, lecker!
Dann schnappen wir unsere Stöcke und flanieren auf der superschönen Promenade, direkt an der Angara, (Ausfluss vom Baikalsee), welche kurz vor der Stadt gestaut ist. Mit dem Kraftwerk gewinnt man Strom und kann auch das Hochwasser besser regulieren. Der Baikalsee kann damit bis um ca 1.5 Meter ansteigen!
Es ist Sonntag Abend und es wimmelt hier von Leuten, welche Sonne und Eis geniessen!

19.06.2017
Heute ist noch eine Stadtführung angesagt, welche ich aber auslasse und dafür ENDLICH wieder Fotos sortiere und im Blog Schreibe!
Walda erzählt von einer schönen Stadt, erwähnenswert sind ca 30 schön restaurierte Block-Holzhäuser, auf welche die Stadt stolz ist.

Wir erkunden die Stadt gemütlich zu Fuss.

Hunger leiden muss keiner in den Städten.

Fleisch ohne Ende!

Platsch…aus dem NICHTS kracht es und ein starkes Gewitter prasselt hernieder¨Doch auch daraus kann mann etwas GUTES machen, Lorenz holt seine Bürste aus der Garage und reinigt das schmutzige WOMO!
Lorenz unser lässiger Pfarrer.

Um 1600 Uhr steht noch eine Bootsfahrt auf der Angara an. welche uns die Stadt von einer anderen Seite zeigt. Das Wetter ist schon wieder besser..
Einmal eine andere Optik vom Wasser aus.

Heute geniessen wir noch unser letztes CH-Gerber-Fondue, zusammen mit Alfons und Verena und natürlich mit Peter u Meia.
Sooooo guet…es echts GERBER-Fondue !!

Sooo jetzt genügt es aber für heute!!
Tschüss Zäme!!