22.10. 2017 RADIO EREVAN Stadtbesichtigung


Ein „Neoplan-Reisebus“ bringt uns in die noch ruhige Stadt, es ist Sonntag und die Fahrt auf eine Aussichts-Plattform über der 1.5 Millionen Stadt ist kurz.
Bei der „Mutter Armenien“ steigen wir aus und Diran erzählt uns viele interessante Dinge über die Architektur und enstehung der Stadt, sie ist im 2017 2799 Jahre alt, Ausgrabungen im 1960 belegen mit dem Gründungsstein das Alter der Stadt!

Mutter Armenia wacht mit dem Schwert in der Hand über das Land

Rund herum stehen alte Kriegswaffen, Stalinorgel, MIG Flugzeuge etc!

Das Relegiöse Zentrum „Etschmiadzin“ ist unser nächstes Ziel, ausserhalb der Stadt.

Wunderschöne Malereien

Leider wird die Kirche aussen Renoviert und ist „Hinter Gitter“!
Entlang der Einfahrt stehen einige „Kreuzsteine“ aus dem 13 u 17. Jhd.
Kreuzstein aus dem 17 Jhd

Jeder Armenier MUSS einmal in seinem Leben hier gebetet haben und so hat es an diesem herrlichen Sonntag Scharenweise Familien mit Kind und Kegel, welche in der Kirche Ein u Ausgehen, im Park Spazieren etc.
Zurück in der Stadt essen wir vorzüglich in einem kleinen Lokal und das erst noch günstig: 17500 Dram = 36 ChFr. für 4 Personen mit Getränk, inkl. Kaffee! DAS sind Preise zum Aushalten!!

Es ist schon 1500 Uhr und los geht es zum Historischen Nationalmuseum am schönen, lebhaften „Republikplatz“. Hier liegen über 10 000 Funde aus Armenien und Bilder und Dokumente vom Genozid am Armenischen Volk 1915 (Türkischer Völkermord)!
Walda bestellt: „das Buch des Flüsterns“ das in Roman-Form den Genozid beschreibt!
Zu meiner Enttäuschung wimmelt es in diesem Gebäude von Treppen u Stufen, deshalb unternehme ich einen kleinen Stadtbummel, OHNE mein treues Vorspann-Rädle, dem ist nämlich kurzum die „Puste“ aus gegangen, das gibt wieder einmal „Heimarbeit“ heute Abend!
Bei schönstem Wetter halten es einige unserer Gruppe bis 1700 Uhr im Museum aus, es sei hoch interessant gewesen!
Unterdessen sitze ich an der Sonne und amüsiere mich an der neusten Arm. Schuhmode u Kleidung…Ueber Geschmack lässt sich bekanntlich lange Streiten!!!
Im Gegensatz zu der Iranischen Bevölkerung, wo Männer u Frauen recht hübsch sind, könnte man hier die Burka dazu benützen, um die eher harten, groben Gesichtszüge zu verbergen, SORRY, meine Meinung!

Ein älterer Herr spricht mich an und er erzählt, dass er nach 30 Jahren zurück aus Deutschland gekommen ist und hier, in der sichersten Stadt der Welt, seinen Lebensabend verbringt! Keine Kriminalität, gutes gesundes Obst u Gemüse…etc etc. Was will MANN mehr..Ich werde mir das noch gründlich überlegen, wegen einem Ferienhaus!
„Zu Hause“ angelangt hilft mir Peter schnell das def. Rad zu Reparieren, vermutlich hat ein DORN zugeschlagen/ äh, gestochen meinte ich!