25.10. 2017 Kloster Haghpat – Tiflis 110 Km


Die Führung durch das riesige Kloster – Anlage ist höchst interessant.

Imposante Klosteranlage aus dem 12 JhdO

Peter und ich finden trotz fast aussichtslosen Treppen rundum, ein Tor durch das wir schlüpfen können, auf dem noch nassen Gras sause ich mit Swiss Trac 10 m hinunter wie ein Pfeil.
in einer der Kirche singen Peter u ich ein Lied, die Akustik ist gewaltig.
Imposante Klosteranlage aus dem 12 JhdO

In den div. Kirchen und Cavits wurden unzählige Priester und Geistliche in Reih und Glied beerdigt! Das heisst, ich überfahre alle diese Grabplatten, hm, komisches Gefühl.

Diese grosse Klosteranlage sollte DRINGENST RENOVIERT werden, aber die Armenische Kirchengemeinde hat dafür kein Geld.
Mit Hilfe von René u Peter erklimme ich wieder den Hügel zum Tor und fahre noch ein Stück hinauf durchs Dorf.
Lauter baufällige Bruchbuden mit def. Dächern etc. und der Winter naht…In einem Waschhäuschen stehen drei Frauen, welche ihre Wasserkanister füllen, das heisst wohl, es gibt in ihren Wohnungen kein fliessendes Wasser.
Wir fahren äusserst vorsichtig wieder zurück auf der „Emmentaler-Käse-Löcherstrecke und wollen um jeden Preis einen Schaden an unserem WOMO vermeiden.
Wir haben Glück und schon stehen WIR überraschend schnell am Zoll.
Kurz eine Besammlung bis alle Fz da sind und schon geht es im Konvoi zum Grenzübertritt..
Die Armenischen Zöllner kämpfen einmal mehr mit unseren Fahrzeugausweisen, tippen alles säuberlich in ihre Flimmerkisten, ABER dann gehts subito weiter zu den Georgier..
Pässe und Fahrzeugausweis zeigen.. und nach einer Std. rollen ALLE WOMO auf guten Strassen Richtung Tiflis!
Bei einem kurzen Halt in einem kleinen schmucken Dorf, lernen wir in Kürze die „Jugend“ kennen, welche sich zuerst sehr scheu und unschlüssig an unsere WOMOS pirschen, dann aber tüchtig Auftauen!

2 Georgische Jungs waren ganz scharf auf unser Kugelschreiber!!

Eine Wohltat, diese grünen Weiden

Schon kurz nach dem Grenzübergang amüsieren wir uns an den vielen Verkaufständen, welche Milionen von Kaki UND vor allem Waschpulver in rauhen Mengen anbieten!!
DA hat wohl jeder einen PERSILSCHEIN!

PERSILSCHEIN FÜR ARMENIER

Diese Waschpulver Stände stehen fast alle auf der linken Strassenseite, also Richtung Armenien, dass dort dieses weisse Pulver Mangelware ist, haben wir nie bemerkt!!
Landmaschinen sind hier sehr gefragt, es stehen sehr moderne grosse Traktoren und 6-7 Scharige Pflüge in grosser Anzahl zum Verkauf bereit, das überrascht uns sehr.
Die Felder sind aber auch gut gepflegt und vor allem noch recht grün.
Uralte Schlepper mit Raupen sehen wir aber auch noch viele, welche bestimmt noch in Betrieb sind!!
Russische Monster-Trucks

Fast unbemerkt fahren wir in die Hauptstadt von Georgien, die 1.5 Mil. Metropole ist ordentlich sauber, neben den obligaten Sowjetischen Plattenbauten enstehen zahlreiche moderne Hochhäuser.
Tiflis, od TBILISI

Wir durchqueren die ganze Stadt, ohne Navi fast unmöglich, wir landen zwar kurz in einer Sackgasse, aber finden bald darauf den „Turtle Lake“!
Dieser kleine See zieht Scharenweise Besucher aus der nahen Stadt an, zum Glück ist unser Platz reserviert.
Am Abend essen wir im nahen Seerestaurant einen feinen Lachs, (Walda) und ich ein Beef Steak, dazu einen feinen Rotwein, alles wunderbar, ABER für Georgien wohl etwas teuer…unser Startgeld von 200 Lari sind fast verspiesen!!
Die Nacht ist lau und warm und vor allem SEHR LAUT.. einige Jungs Grölen und Saufen und Singen zu überlauter Musik..wollen die uns ALTEN etwa ärgern!!