26.5.2017 Novgorod


Wir starten schon um halb Acht Uhr zurück nach Vladimir, hier soll es einen Typ geben, der unsere Scheibe flicken kann.
In einer winzigen Garage betreibt er sein Handwerk.

Kleine Garage, aber es funktioniert!

Schnell ist die Scheibe am Ende des Risses angebohrt und nachdem die Scheibe abgedunkelt ist, wird ein spez. Harz auf den Riss aufgetragen.
Mit einfachen Mitteln wird unsere Scheibe geflickt!

Nach gut 10 Minuten kann der gute Russe die Scheibe mit einer Rassierklinge reinigen.
Die ganze Rep. Kostet uns ca Fr. 35.—

Gleich um die Ecke steht ein riiiiiesiges Sportartikel-Geschäft, da hoffen wir neue Langlaufstöcke zu finden für mich!!
Am Dienstag wollte ich in Suzdal noch eine Runde drehen und habe mich in den „doofen“ Betonplatten verheddert und Schwupps, war eine Spitze weniger…dass ich dann auch noch den teuren Stock zerbrach, war wirklich PECH!!
Nach langem Suchen finden wir (fast passenden Ersatz) und so können wir uns auf den Weg Richtung „NOVGOROD“ machen.
Äähh, ja, ein paar Kleider bleiben auch noch in unserem Körbchen hängen und so lassen wir glatt 10 000.– Rubel liegen!

Dafür können wir am Ausgang unseren ersten Geldbezug mit der Postcard tätigen, klappt perfekt!
Auf der Fahrt nach Novgorod überholen uns fast (ALLE) Brummis im „Garacho“
ABER plötzlich, ca 50 Km vor der Stadt fahren die Laster wie gezähmte Lämmlein!
Radar’s sind uns überhaupt nicht neu und bis jetzt hat es uns in Russland noch nie geblitzt…..
ABER heute stehen doch tatsächlich ALLE 4-600 m auf der M7 mobile Radarkästen, ältere Blitzer, beidseits der Strasse!
Nur die tiefen Schlaglöcher waren noch viel zahlreicher und die Strecke vom Stadtrand bis zum Sportstadion glich eher einem „Emmentaler-Käse“, so verlöchert war die Strasse!
Ein Vorteil haben diese Löcher trotzdem:
Zwangsläufig weicht jeder Fahrer den Löcher aus, mehr oder weniger geschickt, so richtig im Zick Zack…..besoffene Fahrer fallen so überhaupt nicht auf…..
„NASDROWJE“
Meine neuen Stöcke können wir heute nicht testen, obwohl wir am Fluss einen schönen Weg entdeckt haben, denn nach unserem Meeting schifft und windet es kräftig, DER ERSTE REGEN AUF UNSERER REISE!

Josef Senn fährt seit Riga die gleiche Strecke wie wir!