28. 06. 2017 Arschan – Babuschkin 300 Km

Wir starten früh und fahren zurück durch den Nationalpark, über unzählige Baustellen, (Offroading pur)… und biegen am Baikalsee rechts ab. Wir folgen nun über sehr hügeliges Gebiet, dem Baikalsee über ca 80 Km. Auch diese Strasse ist übersät mit tiefen Schlaglöcher, wehe wir übersehen eines, es kracht, als ob unser ganzes „Kistchen“ aus einander fliegt.
Unterwegs biegen wir wieder einmal spontan ab in ein Dorf und stellen uns direkt an die Bahnlinie!

Wassertürme für die Sibirische Eisenbahn

Es ist einfach unglaublich, wie viele lange Güterzüge, mit Kohle beladen, (60-80 Wagen) an uns vorbei rauschen! WO wird sooo viel Kohle verbrannt, arme Umwelt!!
Güterzüge mit 70-80 Kohlenwagen!

Die zwei alten Wassertürme, welche früher zum Auftanken der Dampfloks gebraucht wurden, imponieren uns.
Wir machen uns zu Fuss auf den Weg ins Dorf, nach dem wir uns mit drei Kindern unterhalten haben.
Meia hat immer sofort Kontakt!

Schon bei der Anfahrt sind uns die wunderschönen Lupinen auf gefallen, aber was wir jetzt entdecken, ist super, überall, in den Gärten, wild stehend, können wir diese violetten Blumen bewundern und „knipsen“!
Das ganze Dorf, ein einziges Blumenmeer.

Bei einem Garten halte ich länger an und überlege, wie ich die skurril angelegten Reifen fotografieren könnte.
Schon steht eine ältere Dame in Slips und knapper Bluse bei mir, Ihr Lachen zeigt mir alle Ihre Goldzähne. Während sie mir klar machen will, dass es im Wald noch viiiel schönere Blumen gibt, erscheint die Nachbarin.
Wir werden herzlich eingeladen!

Wir dürfen Ihren sehr gepflegten , grossen Garten bestaunen und Walda u Maya können sogar einen Augenschein ins Hausinnere werfen!
Da werden wir fast schwermütig!

Unsere Liebe ist wunderschön!

Viele Teppiche an Wänden und auf Böden schmücken das Heim!
Wir müssen zurück und ich bin froh, dass der Pflock, an dem der grosse, aggressive Hund wie wild herumreisst , gut verankert ist!
Jetzt müssen wir aber weiter, schnell wecken wir Peter aus seinem Mittags-Schläfchen und fahren weiter, ins Dörfchen Kijuewka.
Kinderheim in Kljuewka

Seit Jahren besuchen die Seabridge-Zigeuner, hier ein Kinderheim und auch unsere tolle Gruppe lässt hier einige Rubel liegen, welche für Renovationen und Neuanschaffungen sehr gut gebraucht werden können!
Wir schleppen schon seit unserer Abreise div. Säcke voll schöner Kleider, welche uns Nachbarn anvertraut haben…….UND jetzt ist der beste Augenblick, diese hier ab zu geben.
Ein pfiffiges Bürschchen!A

Zusammen mit unserem Radio, werden diese mit Freude angenommen.!
Wir fahren noch weiter nach Babuschkin, unserem heutigen Stellplatz!
Die Seele „baumeln“ lassen!

Gewusst wie, dann sprudelt das kühle Wasser!