30.10. 2017 Batumi – ABGANG Richtung Türkei – Trabson 130 Km

Ich habe es befürchtet, die Wolken hängen tief über dem Botanischen Garten, es regnet und es fühlt sich an wie im Urwald!

FAST WIE IM URLWALD

Da ich nicht soo wasserfest bin, bleibe ich beim Camper. Bald guckt aber die Sonne hervor und ich kann Wasser tanken, Gasflasche wechseln, WC leeren etc, einfach so „Hausaufgaben“ verrichten, welche täglich anfallen!
Zur Belohnung gönne ich mir das 2. Letzte Schoggistängeli aus der Heimat…UND was entdecke ich da im Gefrierfach..
Genau, die allerletzten CERVELAZ ..kurz entschlossen kreiere ich einen Wurstsalat gemischt und schon stehen die Ausflügler zurück auf der Matte!
Abschied von LORENZ nach 170 Reise-Tagen!

Zu unserer Freude setzt sich Lorenz auch zu uns so geniessen wir die Abschieds Mahlzeit zu dritt.
Abschied von LORENZ nach 170 Reise-Tagen!

Nun verabschieden wir uns endgültig auch von Holger u Lorenz, beide sind uns in den 6 Monaten sehr ans Herz gewachsen!
Wir fahren direkt hinunter in die Stadt, wir müssen dringend LPG-Gas Tanken..der Tankwart versucht verzweifelt unsere 2 Flaschen zu füllen, das gelingt ihm allerdings nur bis zur Hälfte..besser als gar nix denken wir und winken Lorenz, der ebenfalls Gas tanken möchte!

Wir verlassen die Stadt bei strömendem Regen, ich drehe noch kurz eine Ehrenrunde zum Mini-Flughafen, aber dann nehmen wir Kurs auf den Grenzübergang!

Diese Kühe möchten auch mal Fliegen, unterwegs zum FlughafenO

Viele LKW stehen Schlange, wir folgen den PKW und stehen dann etwas „verloren“ da und gucken wo wir hineinschlüpfen können!
Ein Zöllner winkt uns und so kann ich vorziehen…zur Zeit stehen ca 8 Reisebusse in der Schlange, alle Insassen stürmen in das Zollhäuschen und wollen Ihre Pässe abstempeln!!!
Walda geht in der Menge unter!!
Ein Zöllner (im Häuschen auf der rechten Fz-Seite möchte meinen Pass sehen, ich recke und strecke mich, versuche ihm klar zu machen, dass ich Rolli bin…ABER er verlangt immer energischer nach meinem Pass, bis er entnervt per Funk Hilfe anfordert!
„Na also, geht doch“!
Der ganze Spuck dauert eine geschlagene Stunde, ABER jetzt fahren wir in der Türkei, dem Schwarzen Meer entlang.

Einreise nach gut einer Stunde!

Wasser haben wir allerdings mehr als genug, es giesst wie aus Kübeln und der Sturm peitscht den Regen an unsere Scheiben¨
Reger Handelsverkehr Türkei-Georgien, 20 Km LKW -Schlange!

Locker überholen wir einige PKW, welche wohl mit abgelaufenen Reifen, Respekt vor Aquaplaning haben!
Vor Trabzon essen wir eine Kleinigkeit und dürfen auf dem grossen „Brummiparkplatz“ übernachten, der Patron weisst uns eigenhändig den Platz an!
Wir stehen 20 Meter vom Meer entfernt, gewaltig wie die Wellen Rollen, Stampfen und die Gischt viele Meter in die Höhe schiesst.
Endlich trinken wir den Wein, welche uns eine Armenische Roma geschenkt hatte, brrrh gut ist anders, aber der muss jetzt endlich weg!!
Ich schrecke aus dem Schlaf, der Sturm peitscht den Regen durchs offene Fenster, es blitzt und donnert und es rieselt oder hagelt auf unser WOMO!

Wie geht es bloss unseren 8 Seefahrer-Womo, welche endlich um 2000 Uhr in See gestochen sind!!