Seidenstrasse Blog von Walti 2017

09. 07. 2017 OgivNuur See- Ulan Bator 325 Km

Abfahrt um 0600 Uhr haben wir abgemacht, denn eine happige Strecke steht uns bevor! Die ersten 30 Km Off-Road Piste hat es in sich, oft fahren wir neben dem Weg über die Steppe, weil das meist angenehmer ist und weniger rüttelt.
Es hat unzählige Pisten, WELCHE IST DIE RICHTIGE???

Und wieder ist EINES von uns gegangen!

Die ANDEREN freuts!!

Wir suchen den Weg zur asphaltierten (gelben Strasse) und überqueren einige garstige Hügel, aber schon von Weitem sehen wir die Piste auf einen grossen Hügel zulaufen, armes WOMO denke ich…
Wir erklimmen die ausgewaschene Schotterpiste im Zeitlupen-Tempo, dennoch steht meine Kiste hinten am Camper div. Mal an und reist sogar ab links, als ich in einem Loch fast stecken bleibe, oft fahren wir nur auf drei Rädern, unsere Womos sind sicher nicht für solche Strecken gebaut worden!!
Unterwegs in einer kleinen Kneipe!

Wir wundern uns noch, wie denn die Frontriebler da hochfahren, ABER wir erfahren dann am Abend, dass uns unser Navi wohl einen Streich gespielt hat, es gab auch einen Weg um den Hügel herum, 7 Km weiter, ABER nicht soo ruppig. Gut 2 Stunden brauchen wir für die 30 Km.
Dann fahren wir wieder auf Asphalt, es rollt soo leicht und ruhig, schön wäre es ja, aber es fährt sich wie ein Schiff auf rauher See, und sehr oft heben wir fast ab, wenn ein paar Wellen unverhoft auftauchen, unser Reisetempo wechselt deshalb dauernd zwischen 10 u 60 Km pro Stunde.
Es rächt sich sofort, wenn ich den Blick mal von der Strasse auf die karge Landschaft werfe und dabei eine „Schanze“ verpasse!
So dauert es doch lange, bis wir endlich in die Nähe von der Mongolischen Haupstadt Ulan Bator kommen.
Der Chauffeur fährt genau soo äffig!

Schon weit vor den Toren der Stadt herrscht munteres Treiben, das Naadam-Fest steht vor der Tür, mit seinen Reiterspielen, Bogenschiessen u Ringen etc, das ist ein Höhepunkt so mancher Mongolenfamilie und so herrscht in diesen Tagen „AUSNAHMEZUSTAND“ rund um die Stadt!
Milionen von Mongolen strömen zu der Eröffnungs Feier in Ulan Bator!

Wir kommen ca um 1600 Uhr an in Ulan Bator, die Strasse ist hoffnungslos verstopft und die agressive Fahrweise der Mongolen ist kaum mehr zu toppen, sie preschen von links nach rechts, kreuzen und hupen, das ist schon fast Auto-Hochleistungs-Sport.
Unterwegs treffen wir noch restaurierte Dampfloks an!

NUN, Peter und ich können auch hupen, üben das jetzt kräftig, und fahren bald sooo zügig wie die Mongolen, die sind zwar sehr frech, ABER wenns knapp wird, dann sind sie sehr aufmerksam und bremsen, bevor es knallt….uns macht es noch ECHT Spass so zu fahren, bei uns wäre der Führerschein wohl bald weg, bei dem Fahrstil!!!
Dank dem Navi, das uns (meist) gut leitet, finden wir das Hotel Continental ohne Umweg. Hier im Hinterhof können wir für 4 Tage Stehen und haben sogar Wasser, Strom und siehe da an meinem Blog, sogar langsames WiFi!
Am Abend geniessen wir feines Mongolisches Essen!

08. 07. 2017 Karakorum – OgivNuur See 80 Km


Weit ist die heutige Etappe nicht, aber der Weg durch die sehr kargen, braunen Hügel fordert unsere Fahrzeuge ganz ordentlich.

Das wurde richtig abschüssig, Walda stieg sicherheitshalber kurz aus!

Kurz vor dem Ziel, fahren wir steil auf einen Hügel und sehen unter uns, auf ca 1500 Meter ü.M den tiefblauen OgivNuur See, umrahmt von Hügeln stehen wir am flachen Ufer.
Ahh ja habe ich es vergessen:
Als wir das sehr steile, Bachbett hinunter zum See fahren mussten, sind unsere tapferen Frauen spontan ausgestiegen….um unsere Rutschpartie ZU FOTOGRAFIEREN..aber irgendwie hatte das etwas mit Angst zu tun!!
EIN WEITERER PARADIESISCHER STELLPLATZ, ohne Strom, Wasser etc. aber einfach nur wunderschön.
Wiederum ein herrlicher Stellplatz, der Weg dahin war aber sehr beschwerlich, meinte unser WOMO!!

Ganz ruhig ist es hier aber nicht, einige hundert Mongolen scheuen den mühsamen Weg hierher auch nicht und stellen ihre Zelte am Ufer auf. Es wird gefeuert u gebraten u getrunken, was das Zeug hält, meist sind grosse Familien unterwegs, 6-7 Personen im Kleinwagen, mit Dachgepäck in rasendem Tempo wird über die holperigen Wege gefegt!
Wir sind früh vor Ort und so packe ich meine Angelrute aus und fahre mit meinem „Zugpferd“ direkt auf den klapprigen Holzsteg!
Wir versuchen unser Glück mit Maiskörner und grossen Heuschrecken!

Mit Maiskörner kann ich doch drei Barschen anlocken und sogar Fangen!
Rolli-Angelplatz, gibt es selten!
Soo sieht unser z,Nacht aus x 3 Stück.

Zusammen mit Alfons und Verena haben wir die Fische grilliert, lecker so frisch vom See!!
Die Nacht ist wie erwartet nicht ganz sooo ruhig, aber angenehm kühl!
Einfach nur schööön!
Sonnenuntergang , traumhaft schöön!
Unser Kuhschädel macht „echt“ Eindruck!

07.07. 2017 Mongol Karakorum 85 Km


Obwohl wir heute einen „faulen Tag“ haben und knapp 100 Km fahren müssen, starten wir zusammen mit Maya und Peter schon um 0700 Uhr.
Mit unseren „Schaukelkisten“ passen wir gut zusammen, haben etwa das gleiche Reisetempo und halten oft an unterwegs, wenn wir etwas besonderes erspähen können.
Die ausgedehnte Tempelanlage “ Edene Zuu“ mit ihren weissen Mauern und Türmchen rundherum, steht unübersehbar am Dorfrand.

Von weitem sichtbar die Tempel Anlage „Erdene Zuu“

Wir durchqueren das grössere Dorf mit seinen bunten Dächern, von weiten ein schöner Anblick, aber wenn man direkt neben den Häuser und Strassen steht, sieht die Realität ganz anders aus.
Jedes Haus ist hoch eingezäunt, Mensch & Vieh leben hier sehr nah bei einander!

Schmutz und Abfall überall, mehr Buckelpisten als Dorfstrassen, natürlich keine Asphaltiert. Menschen, alt u jung, Tiere, Autos, Motorräder, einfach alles hat seinen Platz auf den IMMER hoch eingezäunten Grundstücken.
Vor dem Fluss „Orkhon“ biegen wir ab und fahren durch mehrere Jurten-Dörfer, welche für Touristen aufgebaut wurden, direkt an den Fluss, welcher überraschend viel Wasser führt!
Wir geniessen den wunderschönen Stellplatz am Fluss!

EINEN TRAUMPLATZ HABEN WIR SCHON WIEDER und da wir die ersten sind, können wir uns auch optimal hinstellen!!
HIER könnten wir ein paar Tage verweilen, ABER unsere Reise ist GEPLANT, das hat leider auch seine Schattenseiten.
Mit dem Swiss-Trac wollen wir zu Fuss die Tempel-Anlage erkunden, das heisst zuerst zurück zum Dorf rollen.
Wir wählen den Weg über die grosse Wiese, wo wir div. Schädel von Pferden entdecken, einen davon „pflanze“ ich auf den Swiss-Trac, sieht gefürchtig aus und macht sogar „Eindruck“ bei den Mongolen!
Nach einem grossen Umweg, der Wasserkanal zwingt uns dazu, kommen wir um 1500 Uhr zum Tempel.
Dort fallen uns zuerst die vielen Shops und „Fressbeizlein“ auf, ein Adler fristet hier sein schäbiges Dasein, wird mit einer Wasserflasche getränkt, damit er nicht von der Stange fällt.
Armer Adler, hockt da um Fotografiert zu werden!

6 Polen durchqueren die Mongolei mit schwer beladenen Bikes!
6 Polnische Radfahrer fallen uns auf, mit ihren schwerbeladenen Bikes, sie durchqueren in 4 Wochen die Mongolei, das ist wirklich Knochenarbeit, bei dem ewigen Wind und den unzähligen Hügel.
Die Tempelanlage hatte einst ein riesiges Ausmass, viele Gebäude wurden aber zu Stalins-Zeit gesprengt.
Es leben noch einige Mönche hier, die Anlage sieht aber eher vernachlässigt aus.
Die Tempel Anlage war einst riesig!

Unsere Mädels werden von Ararat unter die Fitiche genommen!

Den Rückweg schaffen wir in knapp 1.5 Stunden und ich bin froh über mein Zuggerät, das mich über fast alle Hindernisse schleppt, notfalls hilft mir Peter weiter, zum Beispiel auf die hohen, ca 40 cm hohen Gehwege, (ja das gibt es hier)!!
Wir genissen einen wunderschönen langen Abend am Fluss mit feinen Pouletflügeli, hmm!
Pünktlich um 1900 Uhr besucht uns eine einheimische „Folklore-Gruppe“
Eine tolle Truppe aus Sänger, Musikanten, Schlangenmenschen beeindruckt uns sehr!

Im Windschatten von einem WOMO spielen und singen sie Mongolische Liedern von Tieren, Steppen u Menschen, nur mit Geigen, Zitter u Hackbrett und Bassgeige, zeigen sie eine eindrückliche Show.
Die Stimmen der Männer begeistern uns sehr, es ist fast nicht zu glauben, wie tief und auch extrem hoch sie Singen können.
Das ist bestimmt nicht der erste Auftritt, dieses Mädels!

Sie boten eine tolle Darbietung!

Fast könnte man glauben, sie spielen ein Instrument, so speziell sind die Töne!
Extrem hohe Töne erzeugen die Sänger mit ihren Kopfstimmen!

Gerne würden wir auch an diesem Platz länger verweilen und das Rauschen des Flusses, die Pferde auf der kleinen Insel etc. geniessen.
„ABER DER WAGEN DER ROLLT“

06. 07. 2017 Hustain Nationalpark – Mongol Els (Sanddünen) 220 Km


Heute haben wir ein spezielles Frühstück auf der grossen Wiese.
BEIDE Gruppen, 35 Fahrzeuge und ca 70 „Zigeuner“ sitzen in Reih und Glied und wir haben uns gegenseitig VIEL zu erzählen, dem entsprechend hoch ist auch der Lärmpegel.

Die Mongolen-Jungs zeigen uns, was sie drauf haben!

Diese 2. Gruppe ist am 15. April in Düsseldorf gestartet, durch den Süden Russlands gefahren, hat Kasachstan durchquert und haben dann in Peking an einer Camping-Ausstellung ihre Camper präsentiert, (hoffentlich gewaschen)! Nun reisen sie zurück durch den Norden von Russland, praktisch auf unserer Anfahrts-Route!
Ohne Probleme fahren wir die 15 Km durch die Sandpiste zurück, da wo sich bei der Anfahrt doch einige eingegraben haben. Wichtig ist, immer auf der Hut zu sein vor tiefen Sandpassagen und dort im 1. Gang mit Volldampf durch wühlen. Diese Stellen sind aber auch meist sehr uneben und das schüttelt dann halt mächtig!
Wir ziehen eine gewaltige Staubfahne hinter uns her, das stört uns wenig, viel schlimmer ist der Staub im und am Womo!
Alles was man aussen anfasst ist extrem „paniert“ und auch im Innenraum könnten wir pausenlos Abstauben.
Höchst interessante Tiere..nichts da von „blödes Kamel“!!

Wir fahren durch sehr hügeliges Gebiet, extrem abwechslungsreich, präsentieren sich Weiden, Steppen und kahle, karge Kuppen, der Regen lässt auf sich warten und es ist wirklich ALLES knüppel trocken, vor allem die Millionen von Pferde, Kühe, Schafe u Ziegen leiden unter der Dürre, deshalb verwundert nicht, dass wir hunderte von Kadaver entdecken, oft markiert von hungrigen Geiern und Bussarden.
Claus mit Reiseleiter!

Viele Kamele unter sich!

Wir fragen uns auch immer wieder, wie und von was den die unzähligen Erdmännchen leben können. Wir müssen sehr oft lachen, wenn die kleinen Nager über die Strasse flitzen, das Schwänzchen senkrecht in die Luft gestreckt!
Alle kommen zufrieden vom Ausritt in die Dünen zurück!
Obwohl wir natürlich sehr oft das gleiche Bild vor uns haben, mit den riiiiiesigen Tierherden, oft unbegleitet, manchmal ergibt sich ein Schwall von blöckenden Schafen über die Strasse, können wir uns nie satt sehen, es ist ein Festivall der Sinne, Sehen, Riechen, Lauschen, aber auch der Stille, irgendwo auf einem Hügel, mit einem Blick in die unendliche FERNE!
Die Strasse ist sehr oft wie mit einem Lineal gezogen, schnurgerade, ab u zu hügelig, 10 , 15, 20 Km lang, aber leider extrem wellig und löchrig wie ein Emmentaler!
Die Sanddünen von Mongol Els können wir schon von weitem sehen, ein wunderschöner Anblick, die grüne Steppe reicht direkt bis an die Dünen.
[caption id="attachment_2855" align="aligncenter" width="660"] Gute Grösse für meinen Grill!

Weiden reichen bis an die Dünen!

Vorsichtig tasten wir uns möglichst nahe an den Rand der Dünen, immer auf der Hut, um nicht zu versinken, DAS kann blitzschnell passieren!
Heimtückischer Swiss-Trac Trail!

Stutenmilch, vergoren, Yogurt etc. etc, alles Dinge um mich zu vertreiben!

Wir haben die Möglichkeit, in einer naheliegenden Jurte Stutenmilch und andere LECKEREIEN zu probieren, zum Glück ist die Jurte nicht Rolli-tauglich, so dass ich an der frischen Luft bleiben kann.
Da ich keine Milch trinke, schmeckt mir auch die vergorene Stutenmilch fürchterlich, brrrrh, die armen Mongolen!!
Neben der Jurte lagern ca 20 Kamele und warten auf Kundschaft.
Walda und noch 10 andere Mutige wagen einen Ausritt in die nahen Dünen, leider bloss eine Stunde, dauert das Erlebnis.
Wir haben noch 4 Riesenwürste aus Russland, welche nun endlich auf den Grill kommen, hm schmecken lecker zusammen mit Salat!
Russisches Würstchen,hmm lecker!

feines Nachtessen am Rande der Wüste!

05. 07. 2017 Hustain – Nationalpark

Heute Morgen erwartet uns leichter Regen u es ist merklich kühler geworden!
Das heisst, wir „werkeln“ in unserem Womo und ich schreibe an unserem Blog, verrückt, wie die Zeit läuft, welchen Wochentag haben wir schon wieder???
Soo unendlich viele Eindrücke, jeden Tag aufs Neue!
Um 1030 Uhr heisst es antraben zum „Mongolisch-Sprachkurs“ mit Baijara unserer Reisebegleiterin
Pünktlich erscheint die Sonne wieder und der soo nötige Regen ist vorbei.
Walda hat sich zum Reiten angemeldet und will mit einem Mongolischen 1 PS die Hügelige-Steppe durch streifen!
Hoffentlich überleben Reiter u Pferd diese Tour unbeschadet!

Voll motivierte Reiterinnen.

Puce, hoch zu Ross!

Wir sind auch gespannt auf heute Abend..die Reisegruppe mit Kostja, welche auf der südlichen Russlandroute von Düsseldorf nach Peking gereist ist, soll bei uns eintreffen.
Zusammen wollen wir dann am „Nadam – Fest“ in ULAN BATOR teilnehmen.
Peter und ich spannen einmal mehr meinen „Esel“ an und erklimmen den Rückseitigen Hügel.
In Serpentinen erklimmen wir den zum Teil sehr steinigen Hang, immer knapp am Limit um nicht Talwärts zu stürzen, Peter muss oft etwas schieben und seitlich absichern.
So kommen wir recht flott auf den Hügel!
Das Bier haben wir uns redlich verdient!

Wau… welch phantastische Aussicht über unzählige Hügel uTäler mit einem unwahrscheinlich schönen Wolken / Schatten Schauspiel.
Auf dem Hügel trinken wir zusammen ein wohl verdientes Bier auf unsere tolle Freundschaft, welche mir sooo viele, tolle Ausflüge ermöglicht!
Trotz der mageren Grasnarbe, stechen wir senkrecht hinunter ins Tal und folgen diesem bis zu unserem Stellplatz.
Ross und Reiter sind auch schon wieder gesund zurück und wir machen uns auf den Weg ins nahe Restaurant um ein sehr feines, typisch mongolisches Essen zu geniessen!
Wir müssen uns sehr sputen, denn schon bald fahren unsere 4 Busse ab in den Nationalpark.
Für mich gibt es einen guten Platz links neben dem Fahrer, ja richtig, links, denn sehr viele Fahrzeuge sind rechts gesteuert. Die 4 Kleinbusse rasen nun, was das Zeug hält über Holperpisten, es hat Löcher, man könnte ein Pferd darin verstecken, über Stock und Stein, mit extrem Gefälle etc,
Es wird gefahren, was das Zeug hält!

Mein Rolli wurde zum Glück gut angeschnallt!

Zum Glück kann ich mich gut halten.
Schon nach einem Drittel der 27 Km langen Fahrt können wir auf der linken Talseite eine grosse Herde von stattlichen Hirschen sehen, die in flottem Tempo Talaufwärts traben.
Imposanter Anblick des Hirschrudels!

Unser Fahrer hält an und alle sausen aus dem Bus, um die majestätischen Tiere zu knipsen, vor allem das Leittier mit sehr stattlichem Geweih, zieht unsere Blicke an.
Kurz darauf sehen wir einige,der hier wieder angesiedelten Przewalski-Urpferde , einen steilen Hang hochtraben und schnell aus unserem Blickfeld verschwinden.
Auch wir fahren weiter und können eine andere Herde auf einem Hochplateau sehen, welche aber zügig talwärts trabt.
Rundherum hat es wirklich tausende von Murmeltier – Bauten und wir können viele dieser „putzigen“ Nager umher tollen sehen!
Etwas langsamer geht es wieder Talwärts und wir überholen einige Busse, welche die vorbeitrabenden Pferde bewunderten. Als unser Fahrer vorbeifährt, sind wir nicht so glücklich, aber 300 Meter weiter erfahren wir den Grund.
Weltweit gibt es nur wenige Prezwalski – Pferde!e

Aus nächster Nähe können wir 5 Tiere am Wasserloch beobachten, zuerst wollen sie flüchten, doch sie kehren alsbald zurück und legen sich sogar ins Wasser.
Ein freudiger Anblick!

Als ein Bus vorbeidonnert, verstieben auch „unsere“ Przewalski den Hang hoch, eines, das sich vorher im Wasserloch gewälzt hat, wiederholt seine Körperpflege nun im Sand und sieht nachher aus wie ein paniertes Schnitzel-Pferd!
Nun haben wir aber genug Tiere gesehen und es geht mit z.T. über 60 Sachen zurück zum Stellplatz!
Maya, Peter und Walda gehen ca 5 Km zu Fuss zurück und können auch hier viele Murmeltiere aus der Nähe beobachten.
Wir stehen auch die nächsten Tage in der Steppe und so möchte ich unseren Wassertank noch füllen.
Der Wasserschlauch ist aber leider zu kurz und so muss ich lange warten, bis Walda zurück ist und die Arbeit erledigt.
Auf unserem Platz ist plötzlich Hochbetrieb, ein WOMO nach dem Andern gesellt sich zu uns.
Es sind Reisende, welche mit Seabridge die Reise Düsseldorf – Peking-Russland fahren und sich hier zu uns gesellen.
DASS ICH DANN AM ABEND MEINEN SCHLÜSSEL FÜR MEINEN SWISS-TRAC „VERLÜMMLE OD VERLIERE“ VERRATE ICH NATÜRLICH HIER NICHT!!
Das WOMO von Lorenz will partout nicht mehr Anspringen!

04. 07. Steppe – Khustayn- Nationalpark 55 Km


Walda u ich machen uns beizeiten, 0700 Uhr auf den Weg. Mein Zug Gerät ist zwar nicht ganz geladen, aber es soll nur eine kurze Tour auf den nächsten Hügel werden.

Unglaubliche WEITEN !

Schon kurz nach dem Start sehen wir einen jüngeren Stier, welcher allein, aber sehr zielstrebig Kurs auf uns nimmt, laut brüllend!!
Hoppla, das fängt ja schon gut an denke ich .. zum Glück läuft er dann aber Richtung Stall, um dort zu wenden und dann wieder im Galopp zu seiner Herde zurück zu kehren. Nochmals Glück gehabt, doch gleich darauf traben 2 kläffende Hunde auf uns zu und wollen wohl klar machen, dass wir in Ihr Revier eintreten. Die zwei Steine, welche ich vorsichtshalber auflese brauche ich dann aber nicht!
In einer grossen Schleife, steigen wir auf und sehen vor uns eine bewohnte Jurte.
Ohne Verständigungs-Möglichkeit verstehen wir uns auf Anhieb!

Wir winken den Mongolen und stehen schon bald vor der Jurte.
Zwei Jungs, Mutter und Vater wohnen hier…ABER wir können uns nur mit ein paar Russischen Wörtern verständigen.
Grosse Freude bereiten Ihnen unsere Feuerzeuge und bald gehen wir weiter und klettern den steinigen Hügel hinauf.
Von Oben sehen wir, wie sich Vater und Sohn auf ihr Motorrad schwingen und … zu uns auf den Hügel zu steuern, „der ca 12 Jährige Sohn fährt“ !
Herzliche Menschen, das berührt uns sehr!

Zu Fuss kommen sie zu uns auf die Hügelspitze und wir freuen uns sehr, dass der Vater unbedingt Fotos mit uns machen will.
Wir verabschieden uns herzlich und steigen wieder ab zu unseren WOMOS, welche wie Spielzeug-Autos aussehen von da oben
4-10 Spuren führen oft ans gleiche Ziel!

Ich fahre in der Falllinie den Hang hinunter, muss mich aber tüchtig an meinem Swiss – Trac halten, dass ich nicht Kopfüber aus dem Rolli falle.
Prost auf meinen Swiss-Trac!
Da ich immer wieder rutsche und recht schnell zu Tal fräse, versucht Walda hinten etwas zu Bremsen!!
Wir kommen heil unten an und fahren erneut durch eine hässliche Müll-Steppe, mit div. Pferdekadavern, es beelendet uns!
Heute fahren wir erneut eine kurze Etappe auf sehr welliger Strasse, wehe dem, welcher die oft nach einander kommenden Buckel überseht, man hebt ab wie ein Jumbo, mit harter Landung.
Bei vielen WOMOS machen sich schon div. Abnutzungs-Erscheinungen bemerkbar, bei Fahrwerk und Elektronik u Aufbau!
Wir prüfen jeden Tag, ob unsere Reparatur am „Garageboden“ noch intakt ist.

Wir finden den Abzweig, welcher uns auf die 15 Km lange Sandpiste zum Eingang des Nationalparks führt.
Zum Glück hat es nicht all zu tiefe Gräben und Löcher, so dass ich im 1. Gang mit ordentlichem Gas problemlos durch komme. Der Heckantrieb bewährt sich bestens.
Nicht alle haben das gleiche Glück und bleiben im tiefen, feinen Sand stecken.
Das heisst, Schaufeln und Holz unterlegen UND Schwitzen!!
Unser „Spätzünder“ Erich mit dem Phoenix kommt wir immer sehr spät an und versenkt sein schweres WOMO schon am Anfang der Sandpiste!!
Mit seinen Hydraulik-Stützen und der Hilfe von Mongolen, kann er sich schlussendlich wieder befreien und kommt spät Abends auf unseren Stellplatz.
Mit meinem Freund Peter nutze ich die Gelegenheit und sattle meinen Swiss – Trac und wir steigen auf einen naheliegenden Hügel.

Mit Peter bezwinge ich fast alle Hügel, auch wenn es extrem steinig ist!!

Der Boden ist ausgetrocknet und die Grasnarbe erschreckend dünn. Viele Löcher von Murmeltieren sind überall gegraben, aber die Bewohner können wir nicht sehen. Der Weg wird immer steiniger und steiler und ich grabe mich mit dem Trac ein. Deshalb wende ich und fahre Rückwärts ein gutes Stück den Hang hinauf…. Fast hätte ich es geschafft, eben nur fast, die restlichen 20 Meter schiebt mich Peter kräftig und soo darf ich den herrlichen Ausblick in die unendlche weite Steppe geniessen.
Zusammen trinken wir ein kühles Bier aus meinem Rucksack!!
Nach dem „Gipfelfoto“ peilen wir den nächsten Hügel an, aber es wird sooo steinig, dass wir den Abstieg bevorzugen, um nicht meinen Rolli u Trac zu beschädigen!
Maya u Walda schnüren ebenfalls ihre Wanderschuhe und steigen später ebenfalls auf einen der umliegenden Hügel.
Am Abend haben wir ein kurzes Meeting und da es herrlich sonnig u warm ist, starten Peter und ich nochmals Richtung Nationalpark „Hustain“.
Extreme Trockenheit, kein Wasser, wenig Futter, vlel zu viele Tiere!

Viele Tiere überleben den Sommer nicht !

Fast 2 Stunden sind wir unterwegs und zu unserer grossen Freude, können wir nun viele Murmeltiere sehen, auch 8 Hirsche, welche auf einem Grat weiden, konnten wir lange beobachten.
Das WOMO von Lorenz streikt beharrlich und will einfach nicht mehr anspringen, trotz Stundenlanger suche kann der Defekt nicht gefunden werden. Das heisst, ein grosser Brummi muss den Carthago aus den sandigen Pisen schleppen!

Das heisst für mich, den Swiss Trac, welchen ich bei Lorenz einstellen durfte, wieder bei uns einladen.
Das heisst auch, wieder 65 Kg mehr in der lädierten Garage. Wir packen dafür die schwere Werkzeugkiste etc. in den Wohnraum und hoffen, dass der Boden hält in der Garage!!!

03. 07. 2017 History Camp – Steppe 130 Km

Früh am Morgen, 0600 Uhr starten einige von uns, inkl. WALDA) zu einer Wanderung durch dichtes Wald/Gebüsch auf kaum sichtbaren Pfaden und geniessen dann einen schönen Ausblick!

Schöne Wanderstrecke.

Kurz nach 1000 Uhr sind die Wanderer zurück und wir machen uns Reisefertig.
Mit einfachen Mittel wird ALLES repariert!

Kurz nach unserer Abfahrt biegen wir ein auf eine neuere Raststätte und sehen eine kleine Reifenwerkstatt!
Mit vereinten Kräften versuchen wir den Reifen zu flicken, ich habe Flickzeug dabei und Peter und ich flicken den Reifen selber! Aber beim Aufpumpen, sehen wir, dass der Schaden grösser ist, als erwartet, es ist wie ein Dreizack und der Pneu macht einen „Buckel“
Das heisst, einen neuen Reifen auftreiben, vermutlich finden wir den in Ulan Bator!

Kurz vor der Hauptstadt biegen wir aber heute rechts ab und fahren Richtung HUSTAIN Nationalpark, wo wir in der Steppe stehen werden¨

Gewitterstimmung

Schändlich, was die Mongolen, welche hier Leben, abseits der Strassen für Abfall liegen lassen, der Wind verteilt sämtliche Flaschen und Plastiksäcke, zusammen mit vielen Tierkadaver liegt dann alles in Mulden, Gräben und verstreut auf dem Weideland.
Tausende von Tierkadaver liegen überall!

Die vielen Geier freuts…

Die Tiere können wir beim Fressen von Plastik aller Art beobachten, ein Graus, wenn wir an das „BIO“ Fleisch u Milch denken! Wirklich ein grosses Elend!
Am Abend geniessen wir ein feines Essen in der Runde, vielerlei Salate und feines Fleisch aus der Grillpfanne von unserem Mechaniker, Ararat,, einfach herrlich!
Stimmungsvolles Abendlicht!

Lagerfeuerromantik!

Wir entzünden ein Lagerfeuer als es ein dunkelt und Holger unser Reisebegleiter erzählt noch einige alte, Russische und Mongolische Märchen, eine perfekte Stimmung umgibt uns.
Der stärker werdende Wind rüttelt uns in den Schlaf!

02. 07. 2017 Sukhbaatar – Mongolien – Secret-History Camp 200 Km

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Weil es die ganze Nacht tüchtig geregnet hat und wir auf einem sandigen Feld mit Föhrenbestand übernachtet haben, hoffen wir, den Weg auf die Strasse zu schaffen, ohne ab zu saufen.
Tja, es ist schon fast eine Motogross –würdige Piste und 2 Mal hängt mein Vorderrad in der Luft, so stark verwindet es unser Chassis!!

Unsere Herzen schlagen höher u höher!

Gemütlich fahren wir weiter rein, nach Asien!
Neugierig und offen erleben wir die Mongolen.

Mit der Mongolei steht uns ein ebenfalls sehr grosses Land, (dreimal so gross wie Deutschland) bevor, mit gerade mal
ca 3 000 000 Einwohner , dafür aber über 60 000 000 Mil. Tiere, mit wunderschöner Natur, einer überaus stolzen Geschichte, ABER auch jeder Menge sozialer u wirtschaftlicher Probleme!
Fast wie Zuhause, sooo schön!

Ich hoffe, wir können uns das interessante Land, mit Platz ohne ENDE…Staub überall und Tieren in allen Ecken, in Ruhe anschauen und uns darüber freuen.
Sogar Edelweiss entdecken wir!

Die Stimmung rundum ist einfach phantastisch!!

Wir biegen frühzeitig in die Schotterpiste ein, welche zu unserem Übernachtungs Platz führt..
Nach knapp 100 Meter; Pssssssshh!!!
Scheis….e.. unser erster Plattfuss!
Auf gutem Untergrund können wir den Reifen wechseln!

Wir fahren hoch bis auf den betonierten Platz und schnell ist der Reifen mit Hilfe von Peter u Ararat gewechselt, mein Akkuschlagschrauber bewährt sich hervorragend, muss aber tüchtig arbeiten, sooo stark sind die Muttern angezogen.
Am Abend geniessen wir ein hervorragendes „MONGOLISCHES Essen“ wirklich lecker die feinen Salate und Fleischgerichte!
Gemütliches Beisammensein in der Jurte!

Die div. Touristen feiern tüchtig bis in den Morgen in den vielen Jurten!

01. 07. 2017 Ulan Ude – Mongolei – Sukhbaatar 275 Km

Ein spezieller Tag steht an, wir reisen aus Russland aus, das wir nun seit gut 6 Wochen bereist u von West nach Ost, durchquert haben und Reisen ins Land von Dschingis Khan, in die Mongolei!!
Die Strecke zur Grenze ist extrem abwechslungsreich und wir wechseln unsere Fahrweise ständig… fast auf 000 Abbremsen, wieder Beschleunigen-Abbremsen, trotzdem knallen wir immer wieder in tiefe Löcher.

Sympatischer Mongole.

Seit Wochen sind wir nun schon auf einer Mercedes TESTSTRECKE!!
So kommen wir erst um 1200 Uhr an der Grenze an und kurz davor verprassen wir noch unsere letzten Rubel mit Diesel tanken und Kühlschrank auffüllen!!!
Etwas Mut braucht man, um da drauf zu Fahren!

Dann stehen wir in Reih u Glied vor der Russischen Grenze und es DAUERT, ganz normal halt..
ALLES hat seinen Weg und nach 2 Stunden stehen wir vor dem Mongolischen Zollamt!!

Hier müssen div. Zollformulare ausgefüllt und abgestempelt werden, Fahrzeugversicherung (Haftpflicht) ist obligatorisch, Kostenpunkt ca 10 Fr. für 1 Monat!
Als REISEGRUPPE, dürfen wir uns in einer sep. Reihe aufstellen… 20 Fahrzeuge mit dem blauen SEABRIDGEKLEBER stehen in einer Kolonne!!
Brummis-Fahrer und Private müssen (leider) warten, sicher sind einige verärgert, über unsere Bevorzugung….ABER die meisten nehmen es gelassen und bestaunen unsere Wohnungen auf Räder von aussen und am liebsten von innen!
Wir beruhigen auch VIELE mit Kugelschreiber und Feuerzeug, verschenken unsere Flyer und zeigen Interessierten unsere Reiseroute, was immer wieder für grosses Erstaunen sorgt…von Switzarija kommen „DIE“ mit diesen komischen Gefährten, zum Lachen ist das!

Im Gegensatz zu den Russischen Zollbeamten, sind die Mongolischen Zöllner richtige „Frohnaturen“ und wir bedanken uns dafür….natürlich mit Kugelschreiber… UPS.. dass der keine Mine mehr hatte, merkten wir erst als wir wieder draussen standen.
Schon nach ca einer Stunde waren alle 20 Fahrzeuge und 40 Personen geprüft und abgestempelt und für „EINREISEWÜRDIG“ deklariert!!!

Ganz „süüferli“ fahren wir los.. wir jubeln und vor lauter Freude, kullern Walda Tränen über die braun gebrannten Wangen.
JA ES IST WAHR, WIR FAHREN DURCH DIE MONGOLISCHE STEPPE…….Wir können unser Glück kaum fassen…
Unsere Träume sind wahr geworden, viele Jahre alt sind SIE schon und wir haben dafür hart gearbeitet!

Die Strassen sind überraschend gut und so können wir unsere Blicke neugierig schweifen lassen.
Es ist sehr karg und vor allem extrem sandig und hügelig, trotzdem entdecken wir schon bald die ersten Schafherden, ein Rätsel, was diese Tiere hier zum Fressen finden.

Junger Reiter, sitzt auf dem Pferd wie ein „Champion“

Dank den genauen Koordinaten finden wir unseren heutigen Stellplatz, abseits der Zivilisation, inmitten von Föhren ohne Mühe.
Bei unserem ersten Meeting werden uns Reiseatlas, Mong. SIM-Karten, Bargeld, Versicherungsschein für das WOMO etc ausgehändigt.
Zur Überraschung hat unser Mongolischer Begleiter tüchtig Wurst u Fleisch eingekauft, so dass wir unverhofft zum Grillieren kommen.

DAS ist Mongolei…WEITE und Tiere!

Hans u ich werfen unsere neuen Grills an und so braten wir fast im Akkord, 80 leckere Bratwürste….für 40 Personen…. ABER als wir dann auch noch eine fast gleiche Menge Steaks bekommen zum grillen, kommt doch Zweifel auf, WER bitte soll das alles Essen.
Viele von uns packen ein paar Steaks ein und geniessen diese später!

29./30. 06. 2017 Babuschkin – Ulan Ude 180 Km


29. / 30. 06. 2017 Babuschkin – Ulan Ude 200 Km
Die Strassen sind „unspektakulär“ RUSSISCH halt!
Wir verlassen nun nach 12 Tagen das „Baikalsee-Gebiet“ und fahren Richtung Ulan – Ude, der Hauptstadt der Region Burjatiens. Ulan – Ude ist auch Haltestelle der Transsibirischen Eisenbahn!

Auf dem Weg zum SELENGA -DELTA, grösstes Süsswasser-Delta der Welt!

Unterwegs biegen wir links ab und fahren eine Zusatzschleife von 60 Km, durch einen kleinen Teil des grössten Süsswasser-Delta der Welt…der SELENGA…(wusste ich auch nicht!)
Das Pferd, das den Bauern nervte!A

Hier hatten wir zufällig einen schönen Kontakt mit einem Bauern, welcher zuerst sein Pferd verscheuchte und dann Walda noch das Mähen mit der Sense beibringen wollte….ich sage es vorweg, das gelang NICHT!
Gefährlicher Job, für den Bauern meinte ich!

Aber als wir ihn mit Feuerzeug etc beschenken, gibt er uns feine, frische Kartoffeln!
WAS Frau mit Charme so alles erhält!RA

In Ulan Ude können wir direkt bei einem schönen Sportstadion stehen.
In Hochstimmung dank Wodka!

Am Abend feiern wir den Geburtstag von unserer lieb gewonnenen „Sascha“ und auch Ihren Abschied von uns und dem ganzen Team in einem schönen Lokal, ganz in der Nähe unseres Platzes!
Wir erlebten zusammen einmal mehr einen interessanten, lustigen Abend!!
Gespannt lauschen wir Putin!

Dima alias Putin

Es ist TATSACHE, WIR HABEN ZUSAMMEN einen grossen Teil RUSSLANDS von West nach Ost durch quert, soo viele schöne Eindrücke von Land u Leuten gesammelt.

Der „Rubel“ rollt!

EINES IST KLAR, wir hatten leider ein komplett falsches Bild von „Russland“ und im Besonderen von Sibirien,

Landmaschinen Museum.

DEFINITIV!!!