Seidenstrasse Blog von Walti 2017

30.10. 2017 Batumi – ABGANG Richtung Türkei – Trabson 130 Km

Ich habe es befürchtet, die Wolken hängen tief über dem Botanischen Garten, es regnet und es fühlt sich an wie im Urwald!

FAST WIE IM URLWALD

Da ich nicht soo wasserfest bin, bleibe ich beim Camper. Bald guckt aber die Sonne hervor und ich kann Wasser tanken, Gasflasche wechseln, WC leeren etc, einfach so „Hausaufgaben“ verrichten, welche täglich anfallen!
Zur Belohnung gönne ich mir das 2. Letzte Schoggistängeli aus der Heimat…UND was entdecke ich da im Gefrierfach..
Genau, die allerletzten CERVELAZ ..kurz entschlossen kreiere ich einen Wurstsalat gemischt und schon stehen die Ausflügler zurück auf der Matte!
Abschied von LORENZ nach 170 Reise-Tagen!

Zu unserer Freude setzt sich Lorenz auch zu uns so geniessen wir die Abschieds Mahlzeit zu dritt.
Abschied von LORENZ nach 170 Reise-Tagen!

Nun verabschieden wir uns endgültig auch von Holger u Lorenz, beide sind uns in den 6 Monaten sehr ans Herz gewachsen!
Wir fahren direkt hinunter in die Stadt, wir müssen dringend LPG-Gas Tanken..der Tankwart versucht verzweifelt unsere 2 Flaschen zu füllen, das gelingt ihm allerdings nur bis zur Hälfte..besser als gar nix denken wir und winken Lorenz, der ebenfalls Gas tanken möchte!

Wir verlassen die Stadt bei strömendem Regen, ich drehe noch kurz eine Ehrenrunde zum Mini-Flughafen, aber dann nehmen wir Kurs auf den Grenzübergang!

Diese Kühe möchten auch mal Fliegen, unterwegs zum FlughafenO

Viele LKW stehen Schlange, wir folgen den PKW und stehen dann etwas „verloren“ da und gucken wo wir hineinschlüpfen können!
Ein Zöllner winkt uns und so kann ich vorziehen…zur Zeit stehen ca 8 Reisebusse in der Schlange, alle Insassen stürmen in das Zollhäuschen und wollen Ihre Pässe abstempeln!!!
Walda geht in der Menge unter!!
Ein Zöllner (im Häuschen auf der rechten Fz-Seite möchte meinen Pass sehen, ich recke und strecke mich, versuche ihm klar zu machen, dass ich Rolli bin…ABER er verlangt immer energischer nach meinem Pass, bis er entnervt per Funk Hilfe anfordert!
„Na also, geht doch“!
Der ganze Spuck dauert eine geschlagene Stunde, ABER jetzt fahren wir in der Türkei, dem Schwarzen Meer entlang.

Einreise nach gut einer Stunde!

Wasser haben wir allerdings mehr als genug, es giesst wie aus Kübeln und der Sturm peitscht den Regen an unsere Scheiben¨
Reger Handelsverkehr Türkei-Georgien, 20 Km LKW -Schlange!

Locker überholen wir einige PKW, welche wohl mit abgelaufenen Reifen, Respekt vor Aquaplaning haben!
Vor Trabzon essen wir eine Kleinigkeit und dürfen auf dem grossen „Brummiparkplatz“ übernachten, der Patron weisst uns eigenhändig den Platz an!
Wir stehen 20 Meter vom Meer entfernt, gewaltig wie die Wellen Rollen, Stampfen und die Gischt viele Meter in die Höhe schiesst.
Endlich trinken wir den Wein, welche uns eine Armenische Roma geschenkt hatte, brrrh gut ist anders, aber der muss jetzt endlich weg!!
Ich schrecke aus dem Schlaf, der Sturm peitscht den Regen durchs offene Fenster, es blitzt und donnert und es rieselt oder hagelt auf unser WOMO!

Wie geht es bloss unseren 8 Seefahrer-Womo, welche endlich um 2000 Uhr in See gestochen sind!!

29.10. 2017 Batumi, schöne Hafenstadt


Um 1000 Uhr starten wir zur Stadt Besichtigung!
Wir fahren der Küste entlang, der kleinere, aber moderne Hafen liegt zu unserer Rechten.
Am Rande einer mega grossen Parkanlage steigen wir aus und kommen nicht aus dem Staunen heraus, was hier 1910 von einem Franz. Architekten geschaffen wurde!

Eine gigantische Parkanlage

4-5 Alleen mit wunderschönen alten Bäumen verlaufen parallel zum Meer, in Abständen von ca 50 Meter, diese sind über 7 Kilometer lang und ein Paradies für Wanderer, Walker, Radfahrer etc.
Bambus und Blumenbeete gehören dazu und ein herrlicher Duft, wir vermuten von „Jasmine“ Sträucher erfrischt den Morgen!
Es blüht wie im Sommer

Bambuswäldchen

Ein tolles Paar!!

Herrliche alte Bäume

1915-1917 waren viele Britische Geschäftsleute hier in Batumi und haben in der kurzen Zeit viele schöne Kaufhäuser erstellt!
Altstadt

Viele davon wurden aber von Stalin wieder zerstört, einige sind zum Glück erhalten geblieben, nicht wenige davon als „Casino“, die hauptsächlich von „Türken“ betrieben und besucht werden.
Casino

Die Türkei ist, zum Leidwesen Vieler, ein sehr wichtiger Handelspartner für Georgien.
Extrem viele TR-LKW auf den Strassen bestätigen dies eindrücklich!

Nach einem kurzen Mittags-Imbiss, kaufen wir noch schnell 2 Flaschen Wein, für Lorenz, welcher mir lange Zeit meinen 2. Rolli mit transportiert hat!
Herzlichen Dank, lieber Freund Lorenz.

Zurück im Botanischen Garten, werden wir Zeugen von weiteren „Hochzeiten“…
Ob das hier bald „VERBOTEN WIRD“!!

Es kommt nun unweigerlich der Moment, wo wir uns von den „FÄHRLEUTEN“ verabschieden müssen, das Schiff soll um 2300 Uhr diese Nacht Auslaufen!

Der Abschied ist sehr „emotional“ und der Wunsch ist Riesengross, dass wir uns in kleineren oder grösseren Gruppen treffen möchten!

Wir bleiben noch und machen mit Holger Morgen eine weitere kurze Ausfahrt zu einer Burgruine und einem Museum.

Am 30. 10. Starten auch wir Richtung Türkischer Grenze, von wo wir Allein durch die Türkei Reisen möchten.!

Vor unserer Abfahrt aus Batumi geniessen wir mit Lorenz einen feinen Wurstsalat…es sind unsere letzten St. Galler Cervelaz, weit gereist und immer noch…eifach guet!

Abschied von Lorenz

Lieber Lorenz, Du bist uns ein wahrhaftiger, guter Freund geworden, wir Achten und Schätzen DICH ausserordentlich!!

28.10. 2010 Vardzia – Batumi Botanischer Garden 380 Km

Im Dunkeln verlassen wir das Höhlenkloster und fahren Talwärts. Die Sonne sucht ihren Weg durch die Nebelschleier, welche über dem Fluss und den herbstlichen Bäumen liegen. Auf den Wiesen liegt Raureif, eine wunderschöne „Herbststimmung“ umgibt uns!
Rinder und Schafe werden von ihren Besitzer einfach auf die Hauptstrasse getrieben, wo sie dann , in der Mitte, oder am Rand spazieren und Ihr Futter suchen!

Ohne Hirt unterwegs

Obwohl die Autofahrer z.T. wie die Irren durch die Herden Fahren, passieren scheinbar erstaulich wenig Unfälle!!
Wir entscheiden uns für eine gelbe „Abkürzung“ und fahren nun fleissig über 4 Hügelketten auf sehr kurvenreicher Strasse. Das Klima hat sich stark verändert, das Thermometer klettert auf 23 Grad, die Luftfeuchtigkeit auf 64 %.
Aus einem Stamm wachsen 10 Bäume

In den Schluchten und Täler ist es feucht, Moose und Farn und breitblättrige Pflanzen überwuchern alles, es sieht schon ein wenig „Subtropisch“ aus und riecht auch genau so!
Die Strassen sind sehr oft in traurigem Zustand:
Es gibt oft mehr Löcher als Strasse![/caption
Weit weg von den Hauptstrassen gibt es keinen Tourismus, keine Industrie, bloss ärmliche Bauernbetriebe und viiiiiiiiiiiiiel Schmutz. Jetzt nach den Regenfällen stehen Strässchen und Einfahrten unter Wasser, ein trauriger Anblick.
Walda holt für uns 2 feine Brote, Kostenpunkt 1.2 Lari = ca 40 Rappen!

Den Botanischen Garten vor Batumi finden wir dank Navi problemlos…!NUR die Zufahrt ist radikal vollgestopft mit geschmückten Fahrzeugen..(Es muss in der Nähe ein NEST von Mercedes u BMW u Hummer geben) hochkarätig und getunt…aber vor allem infernalisch LAUT!!
Wir werden durch das Gewühl gewunken, obwohl ich hinten mit der Bühne schon haarscharf an heiligen Kotflügel vorbei husche!!
Energisch werden vor uns ein paar „Machos“ aus dem Weg geräumt und wir stehen auf gutem Boden am Rande des Botanischen Garten!
Es ist Samstag, Ende Oktober und unser Freunde, welche eine Tag früher angereist sind, zählen bis ca 1600 Uhr über „25 Hochzeiten“ , welche hier, wie am Fliessband, mit bestem Foto-Equipment (mit Drohnen etc.) im schönen Bot. Garten den schönsten Tag IHRES Lebens, Krönen!
[caption id="attachment_2110" align="aligncenter" width="660"] Hochzeits – Drohne (NEIN, ich meine nicht die Schwiegermutter!!


Wir geniessen nun eine „Vorführung“ nach der Anderen, ausser dem Brautpaar dürfen alle Gäste zu Fuss an uns vorbei spazieren!
Blumenpracht im Park , Ende Okt.

Die Frauen sind Farbig und bunt, in Hautengen Kleider…“wir nennen sie „Blutwürste“ mit High Heels Absatz –Höhe zwischen 10-20 cm.
Mit gequältem Blick trotten sie an uns vorbei, einige schon Barfuss!!

Heute Abend fahren wir mit Sprinter Bussen in die Stadt Batumi, unser „ABSCHIEDSESSEN VON SEABRIDGE“ steht an.
Eine gewisse „Wehmut“ ist bei vielen zu spüren….170 gemeinsame Reisetage sind def. Vorbei ., GESCHICHTE!!
Unser schönes Restaurant liegt, wie meistens, im Oberen Geschoss, ABER das stört niemanden, ein paar kräftige Arme packen zu und schon sitze ich neben dem wärmenden Holzfeuer!

Gemütliches Lokal für unser Abschieds-Essen

Einmal mehr werden wir Fürstlich verwöhnt mit Speis u Trank.
Während dem Nachtisch taucht ein Paar auf, das uns Georgische Volks- Lieder singt!

Georgische Volkslieder

Zwischendurch werden einige Reiseteilnehmer für ihre AUSSERORDENTLICHEN LEISTUNGEN von Renè geehrt, er macht das super, mit Charme!

René verabschiedet unsere Guides

Zusammen singen wir das LIED von René u Heike von den „Toten Hosen“
EINE REISE WIE DIESE!!!!
Sie beschreiben die ganze Reise von Riga – Batumi..!

Herzlichen Dank !

Auch unsere Guides verabschieden sich offiziell von uns, wir sind eine ausserordentlich tolle Gruppe!!!

Unverhofft taucht noch ein Musiker auf und spielt rassige Lieder mit dem Saxophon, es kommt Leben in die „Bude“ und wir Tanzen was das Zeug hält!

Jörn schwenkt freudestrahlend die TICKETS für die Fähre von Batumi nach Odessa, welche er nach Tagelangem Kämpfen, für 8 Fahrzeuge erhalten hat.
Einige Reiseteilnehmer haben Bedenken, durch die Türkei zu fahren und wählen deshalb den Weg über das Schwarze Meer!

ABGANG:
Abrupt endet der tolle Abend, UNSERE BUSSE STEHEN VOR DEM RESTAURANT…
UND TSCHÜSS!!!

27.10. 2017 Tiflis – Felsenhöhlen Vardzia 280 Km

Wir durchqueren Tiflis wie eine „Geisterstadt“ um 0645 Uhr und sind nach wenigen Minuten aus der Stadt heraus!
Die Abkürzung die wir suchen, wagen wir nicht zu Fahren, das NAVI will uns andauernd in kleine Wohnquartiere locken!
So umfahren wir dieses Gebiet und sind heilfroh, als bald einmal Meldungen von Kollegen eintreffen, die auf dieser Route umkehren mussten, die Strasse war verschüttet und unpassierbar!
Schwein gehabt!!!

Bunte Herbstwälder leuchten in der Sonn
Bald geht es Kurvenreich hinauf und wir durchqueren ein langes Hochplateau, ca 2300 m.ü.M , der Wind bläst garstig und mit -3Grad wird es empfindlich kühl!
Aus vielen Täler werden Schafe, Ziegen, Kühe, Pferde in tiefere Lagen getrieben, kleine Esel sind schwer beladen mit Zelt und Hausrat, um den Hirten das Leben ein klein wenig zu erleichtern!!
[caption id="attachment_2093" align="aligncenter" width="660"] Tausende von Schafen & Ziegen & Kühen ziehen Talwärts

Ein Meer aus Schafwolle

Rundherum sind die Bergspitzen mit Neuschnee gepudert, am Strassenrand liegt Altschnee, der Winter kommt mit grossen Schritten!!
An einem herrlichen Bergsee trinken wir im warmen „Cämperli“ mit Maia und Peter Kaffee u Boullion und schauen dem Fischer zu, welcher allein auf welligem See, mit seinem kleinen Bötchen fischt. Das sind harte Gesellen!
Idyllischer, aber kühler Platz für Kaffeehalt!

Wir zweigen ab auf die gelbe Route über Manglisi – Akhalkalaki, wir fahren genau nach unserem Roadbook, das meist hilfreich ist, heute aber verrennen wir uns in der Pampas und müssen unseren Weg erfragen!
Bei herrlichem Sonnenschein erreichen wir Vardzia, und stehen direkt unter dem Höhlenkloster!

Höhlenkloster Vardzia 1200 Jhd

Röbi meint, dass ich mit dem Swiss-Trac bis zur Kapelle fahren kann, deshalb packe ich mein gutes „Pferdchen“ schon mal aus.
Gemeinsam ziehen wir hinauf und bevor wir den Pfad richtig erreicht haben, muss ich Kapitulieren, unzählige Stufen, welche „Bergsteiger Röbi“ nicht bemerkt hat.
Diese Höhlenstadt wurde von König Geori wurde als Festung aus dem Stein gehauen, erbauen lassen.
Alles in Kalkstein gehauen, inkl. Fluchtwege!

Die Kirche fehlt natürlich nicht!

Diese Stadt bot, in zum Teil bis 7-Stöckigen Wohnungen, Platz für bis 50 000 Personen !
Seine Tochter Tamara liess daraus später ein Kloster errichten!
Unsere Besucher sind hell begeistert von den vielfältigen Räumen, samt Bäckereien, Apotheken, div. Fluchtwegen ect!
ARTE dreht zur Zeit einen Film über diese Stadt und deshalb sind verschiedene Teams mit moderner Technik am“ Drehen“, auch eine Drohne fehlt natürlich nicht!
Drohnen überall, Hochzeiten/FilmteamO

Für heute Abend haben Walda und ich ein letztes Mal zum Essen eingeladen, für die vielen unzähligen „Hände“, welche mich über „Stock u Stein“ geschleppt und gehoben haben!
Bärbel & Hans, Irma & Behan schliessen sich uns an, weil schlicht keine Zeit mehr bleibt, für weitere Termine!
Im nahen, gemütlichen Restaurant, warten wir gespannt, was denn unser Guide Tzwiad bestellt hat!
UPS, gar nichts, es werden Speisekarten verteilt und das Chaos nimmt seinen LAUF!

Bis Jörn ein Machtwort spricht und einfach Suppe u Salat und Schaschlik bestellt, basta!!
Zu unserer grossen Verwunderung wird sofort Pilz & Beefsuppe serviert, der Salat folgt auf dem Fuss und auch das Schaschlik mit Pommes folgt unmittelbar….(In Georgien TICKT ALLES etwas anders)
Der gute Rotwein fliesst in Strömen, Kaffee ist auch erhältlich und DANN gibt es Georgischen „Grappa“, weit entfernt von einem „Italiener“, aber knapp 4 Flaschen werden runtergespült!

Gespannt warten wir auf die Rechnung, welche wir jetzt ja durch DREI teilen können!
Kaum zu glauben: Das üppige, feine Mahl kostet jeden von uns keine $ 100.—

Ein geselliger, lustiger Abend geht zu Ende!

26.10. 2017 Tiflis Stadtrundgang


Pünktlich tauchen 2 ordentliche (CRAFTER) auf, die für mich allerdings ungünstig sind zum Einsteigen!
Viele Hände helfen und schon sitze ich auf meinem „Tron“.
Schnell sind wir in der Alt-Stadt „Mtskheta“ und starten unsere Tour zu Fuss!
Da die Stadt Tiflis in den letzen Jahrhunderten immer wieder von Persern, Mongolen, Osmanen und Russen überfallen und zerstört wurde, besteht der Kern der Altstadt vorwiegend aus alten Holzhäusern.

Schöne, aber oft baufällige Holzhäuser
Schöne, aber oft baufällige Holzhäuser

Natürlich sehen wir auch moderne Gebäude, Universitäten und Regierungsgebäude etc.
Universität
Universität

Entlang der lauten Hauptstrasse, findet Walda viele nette Freunde:
2 putzige *Trolle“

Alle paar Meter steht so eine Skulptur

Wir schlendern am „FREIHEITSPLATZ“ vorbei, eine goldene Statue trohnt auf einer langen Säule!
Wir besiegen alle FINDE

Wir schlendern durch die langen, schmalen ruhigen Gassen, welche gesäumt sind von lauter Kaffees und Restaurants, im Sommer „stept hier wohl der Bär“.
Der Magen knurrt und so geniessen wir die warme Herbstsonne und etwas zum Beissen!
Während ein Teil der Gruppe mit der Seilbahn zur „Festung NARIKALA“ aufsteigt und dort kurz herumhetzt, streiffen wir durch den schönen Park und essen noch ein Eis!
Ich absolviere die nächste Akrobatik-Uebung und schnell stürmen wir eine der besten Wein-Degustation der Stadt TBILISI!
Georgien ist bekannt für seine guten Weine, aus den über 600 Weinen dürfen wir heute 5 kosten!
Um unser Gaumen zwischendurch zu neutralisieren, stehen feine Snaks auf den Tischen.
Ein „Somenier“ erklärt die verschiedenen Weinregionen und Rebsorten, sowie eine alte Georgische Traditionelle Kellterungsart, ohne jegliche Zutaten wird der Wein in TONKRÜGE abgefüllt und 3 Monate gelagert, ALSO Biowein!
Der Rosewein, kühl serviert, schmeckt gar nicht mal schlecht. Von jedem Tisch wird von den „TESTPERSONEN“ eine Benotung verlangt..1-10 Punkte können vergeben werden!
Machen wir es kurz.. die Rotweine sind nicht nach unserem „Gusto“ und so verlassen wir diese Degustation OHNE Kauf!
Zurück beim „Schildkrötensee“ drehen wir wieder einmal eine Runde mit unseren Walking-Stöcken, aber es wimmelt immer noch von „Schlafmützen“ und es macht keinen Spass.
Etwas überraschend und nicht von Offizieller Seite, erfahren wir, dass unser „Mechaniker Suren“ Morgen direkt nach Batumi fährt und von dort sofort zurück nach Moskau-Burjatien fliegt!
Wir verabschieden uns ganz herzlich von einem tollen Begleiter, welcher immer helfend zur Stelle war!
HERZLICHEN DANK SUREN, DU HAST MICH ÜBER UNZÄHLIGE TREPPEN HOCH GESCHLEPPT!!

25.10. 2017 Kloster Haghpat – Tiflis 110 Km


Die Führung durch das riesige Kloster – Anlage ist höchst interessant.

Imposante Klosteranlage aus dem 12 JhdO

Peter und ich finden trotz fast aussichtslosen Treppen rundum, ein Tor durch das wir schlüpfen können, auf dem noch nassen Gras sause ich mit Swiss Trac 10 m hinunter wie ein Pfeil.
in einer der Kirche singen Peter u ich ein Lied, die Akustik ist gewaltig.
Imposante Klosteranlage aus dem 12 JhdO

In den div. Kirchen und Cavits wurden unzählige Priester und Geistliche in Reih und Glied beerdigt! Das heisst, ich überfahre alle diese Grabplatten, hm, komisches Gefühl.

Diese grosse Klosteranlage sollte DRINGENST RENOVIERT werden, aber die Armenische Kirchengemeinde hat dafür kein Geld.
Mit Hilfe von René u Peter erklimme ich wieder den Hügel zum Tor und fahre noch ein Stück hinauf durchs Dorf.
Lauter baufällige Bruchbuden mit def. Dächern etc. und der Winter naht…In einem Waschhäuschen stehen drei Frauen, welche ihre Wasserkanister füllen, das heisst wohl, es gibt in ihren Wohnungen kein fliessendes Wasser.
Wir fahren äusserst vorsichtig wieder zurück auf der „Emmentaler-Käse-Löcherstrecke und wollen um jeden Preis einen Schaden an unserem WOMO vermeiden.
Wir haben Glück und schon stehen WIR überraschend schnell am Zoll.
Kurz eine Besammlung bis alle Fz da sind und schon geht es im Konvoi zum Grenzübertritt..
Die Armenischen Zöllner kämpfen einmal mehr mit unseren Fahrzeugausweisen, tippen alles säuberlich in ihre Flimmerkisten, ABER dann gehts subito weiter zu den Georgier..
Pässe und Fahrzeugausweis zeigen.. und nach einer Std. rollen ALLE WOMO auf guten Strassen Richtung Tiflis!
Bei einem kurzen Halt in einem kleinen schmucken Dorf, lernen wir in Kürze die „Jugend“ kennen, welche sich zuerst sehr scheu und unschlüssig an unsere WOMOS pirschen, dann aber tüchtig Auftauen!

2 Georgische Jungs waren ganz scharf auf unser Kugelschreiber!!

Eine Wohltat, diese grünen Weiden

Schon kurz nach dem Grenzübergang amüsieren wir uns an den vielen Verkaufständen, welche Milionen von Kaki UND vor allem Waschpulver in rauhen Mengen anbieten!!
DA hat wohl jeder einen PERSILSCHEIN!

PERSILSCHEIN FÜR ARMENIER

Diese Waschpulver Stände stehen fast alle auf der linken Strassenseite, also Richtung Armenien, dass dort dieses weisse Pulver Mangelware ist, haben wir nie bemerkt!!
Landmaschinen sind hier sehr gefragt, es stehen sehr moderne grosse Traktoren und 6-7 Scharige Pflüge in grosser Anzahl zum Verkauf bereit, das überrascht uns sehr.
Die Felder sind aber auch gut gepflegt und vor allem noch recht grün.
Uralte Schlepper mit Raupen sehen wir aber auch noch viele, welche bestimmt noch in Betrieb sind!!
Russische Monster-Trucks

Fast unbemerkt fahren wir in die Hauptstadt von Georgien, die 1.5 Mil. Metropole ist ordentlich sauber, neben den obligaten Sowjetischen Plattenbauten enstehen zahlreiche moderne Hochhäuser.
Tiflis, od TBILISI

Wir durchqueren die ganze Stadt, ohne Navi fast unmöglich, wir landen zwar kurz in einer Sackgasse, aber finden bald darauf den „Turtle Lake“!
Dieser kleine See zieht Scharenweise Besucher aus der nahen Stadt an, zum Glück ist unser Platz reserviert.
Am Abend essen wir im nahen Seerestaurant einen feinen Lachs, (Walda) und ich ein Beef Steak, dazu einen feinen Rotwein, alles wunderbar, ABER für Georgien wohl etwas teuer…unser Startgeld von 200 Lari sind fast verspiesen!!
Die Nacht ist lau und warm und vor allem SEHR LAUT.. einige Jungs Grölen und Saufen und Singen zu überlauter Musik..wollen die uns ALTEN etwa ärgern!!

24.10. 2017 Erevan – Sevan See- Kloster Haghpat 230 Km


Es ist kaum hell, als wir aus der Stadt Erevan fahren, noch kurz nach einer Gas-Tankstelle Ausschau halten und lachend feststellen…da schläft noch ALLES!!
Schnell zurück auf die Autostrasse und dann BRAUSEN wir mit 80 Kmh, durch eine bunte HERBSTMÄRCHENLANDSCHAFT dem Sevan-See entgegen.
OHNE Angst vor Löcher etc kann ich meine Blicke schweifen lassen, welch ein „Luxus“!
Vielerorts liegt ein feiner „Reif“ auf den Wiesen, Tümpel sind gefroren, die Aussentemperatur liegt bei – 1-2 Grad, Nebelschwaden ziehen über die Täler!

Mystische Stimmung über dem SeeO

Viel zu früh stehen wir am Seven-See, welcher auf 1900 m.ü.M liegt und auch das Kloster SEWANAWANK, welches auf einer Halbinsel, hoch über dem See liegt, haben wir schnell gefunden!
Kloster Sewanawank

Kloster Sewanawank

NUR bekommen wir eine Meldung von den Guides, dass sie wegen Technischen Problemen, erst um ca 1200 Uhr vor Ort sein können… so ein Mist!
Walda u Maya düsen schon um das Kloster, das ich gerne mit dem Swiss Trac bestiegen hätte, da habe ich aber keine Chance!
So gehen Peter und ich dem Seeufer entlang, das allerdings trostlos und dreckig ist und bestimmt nicht für Ausländische Touris anziehend wirkt!
Wir erfahren noch nebenbei, dass ein Minister hier am See ein Ferienhaus hat und vermuten, dass deshalb die Strasse in „Superform“ gebracht wurde!!

Auf „normalen Armenischen Strassen“ geht es nun gemächlich weiter, wir streifen fast ASERBAIJAN, können die MUSELMÄNNER dort beim Arbeiten auf den Felder beobachten.
Die Beziehungen zwischen Armenien und Aserbaijan sind eher frostig, vor allem wegen dem Besitzanspruch von Berg Karabach kommt es häufig zu Quereleien, sogar Schiessereien!
Es wundert deshalb wenig, dass die Arm. Armee hier einen grossen Stützpunkt unterhält!
Wir schwenken ab in Richtung Kloster Haghpat und fahren nun über dreissig Km auf allerübelster Strasse bergauf zum Kloster, welches auf ca 1000m liegt.
Die Frage ist oft, WO finde ich zwischen den sehr tiefen Löcher noch ein Stück Strasse zum Fahren.
Wir fahren gut Schritttempo, trotzdem übersehe ich eine lange tiefe Mulde, unser WOMO bäumt sich auf wie ein Mustang, die hinteren rechten Räder sind kurzzeitig in der Luft, Peter, welcher hinterher fährt vermutet, dass wir gleich umkippen!!!
Wie bei einem Wirbelsturm fliegt in unserem Häuschen alles durch die Luft.
Etwas benommen fahren wir weiter, von der schönen Schlucht, sehe ich praktisch nichts.
Ein Mercedes Driver, musste sein Nobelgefährt auch stehen lassen, die vordere Aufhängung ist gebrochen, das rechte Rad steht quer zur Karosserie!

Er steht da mit gebrochener Aufhängung!

Im Laufe des Nachmittags verdecken immer mehr Wolken den Himmel und wir vermuten, dass es bald Regnen könnte.
Wir kaufen am Strassenrand, (wir berücksichtigen meist die älteren Händler) noch Obst und Tomaten etc. Walda bekommt noch Tips zu den Khaki-Früchten!
Typ von einer alten Frau

ABER als wir endlich beim Kloster ankommen, weht eine kräfigte Brise und die Sonne scheint schon wieder freundlich!
Es wird schnell kühl, deshalb vertilgen wir den feinen Salat in unserem WOMO. Meia, Peter, Walda und ich diskutieren über unsere Heimreise.
Während unsere Freunde, die Fähre nach ODESSA vorziehen, nehmen wir den Landweg, dem Schwarzen Meer entlang Richtung Griechenland!!
Es stimmt uns mega traurig, dass wir uns in wenigen Tagen in Batumi, von allen unseren tollen Freunden trennen müssen!
Nie und nimmer hätten wir uns Träumen lassen, dass Reisen in so einer grossen Gruppe so kurzweilig und toll sein kann.
Eine mega tolle Gruppe


Unsere WOMOS vor der Chinesischen Maue

Es ist wie so oft: Man muss es selbst ERLEBT HABEN!!

23.10. 2017 Erevan

Gut stehen wir am Stadtrand, so sind wir rel. Schnell aus den hässlichen alten Plattenbauten raus und können die Fahrt in ein wunderschönes Tal, bei tiefblauem Himmel voll geniessen!!

Herrliche Herbstfarben im Tal

Im Dorf „Garni“, kurz vor dem Sonnentempel, können wir ein, für die Einwohner sehr mühsames Phänomen beobachten!
Strassen, Stützmauern, ja ganze Häuser und Bäume „Wandern“ talwärts was zu immensen Baukosten führt.
Kurz darauf steigen wir vor dem Sonnentempel aus. Im 17 Jhd. Wurde ein Grossteil der Tempelanlage bei einem starken Erdbeben zerstört, ein Grund könnte auch der Raub vieler Stahlstangen sein, welche die schweren Steine mit einander verbanden, ebenso das Blei, mit welchem die Löcher ausgegossen wurden. Stahl u Blei konnten damals für gutes Geld verkauft werden!
Begehrtes Eisen, das zum Verkauf „stibitzt“ wurde!

Sonnentempel von Garni

Die Sowjetunion hat 1960 den Wiederaufbau bewilligt, ganze Steinblöcke wieder zum Aufbau verwendet und aus alten Steinbrüchen in der Umgebung neue Steine hin zu gefügt!
Die Zufahrtsstrasse wird grad neu gepflastert, so dass ich mich auf schrägem Pfad durchkämpfe, Peter bewahrt mich vor dem Abstürzen!
Ein Solist spielt im Innenraum auf einer „Art“ Blockflöte aus Aprikosenholz einige Lieder, ich höre es von draussen, denn die Stufen haben eine Höhe von 40 – 50 cm…Grund..damit sich die Tempelbesucher beim Aufstieg vor Gott verbeugen!
In einem Nebenraum wird ein Badehaus gezeigt, das mit heisser Luft von Aussen beheizt wurde, ganz schön CLEVER dieses Heizsystem!
Badehaus mit unterirdischer Heizung

Nachdem wir beim Ausgang noch schnell feine Zwetschgen etc. gekauft haben, geht’s weiter zum Felsenkloster Geghard, ganz zuhinterst im Tal.

Kreuzsteine in den Fels gehaue

Die div. Kirchen wurden zum Teil aus dem Felsen geschlagen , die Arbeiten wurden von OBEN, durch ein rundes Loch von ca 80 cm angefangen und nach unten weiter geführt!
Viersäulen-Kirche

Kaum vorstellbar was das für Körperliche Anstrengung und Architektonische Kunst war, um diese 4-Säulenkirchen zu erbauen.
Altar mit Kreuz

Meine Reisekollegen erbringen heute aber auch Höchstleistungen: Sie schleppen mich erst mal hinauf vor das Felsenkloster auf grausamen Pflastersteinen, die Räder meines Rolli sind in höchster Gefahr.
ABER es kommt noch besser. im Innern der div. Kirchen überwinden wir mehrere Stufen von elender Qualität, abgebrochen und abgetreten seit Hunderten von Jahren!
Merci meinen treuen Helfern!!

Den späteren Nachmittag nützen wir noch für einen kurzen Einkauf und zum „Sönnele“ ..OBEN OHNE –Wetter!!
Für heute –Abend sind wir einmal mehr eingeladen von Seabridge zu einem mega feinen Essen, mitten in der Stadt. Wir werden mit feinen Salaten und riesigen Grillplatten verwöhnt!
Der Hauptplatz der Stadt wird Abends wunderschön beleuchtet, so dass wir spontan entscheiden, einen Verdauungs-Marsch dorthin zu wagen!

Wir werden belohnt mit einer 30 Min. Wasser/Licht/Musikshow, richtig toll, das hätten wir in EREVAN bestimmt nicht erwartet!
Punkt 2200 Uhr ist der „Spuk „ vorbei und die Menschen verziehen sich langsam.
Rund um den grossen Platz sind auffallend viele Polizei – Streifenwagen im Einsatz, das verwundert uns doch ein wenig!

22.10. 2017 RADIO EREVAN Stadtbesichtigung


Ein „Neoplan-Reisebus“ bringt uns in die noch ruhige Stadt, es ist Sonntag und die Fahrt auf eine Aussichts-Plattform über der 1.5 Millionen Stadt ist kurz.
Bei der „Mutter Armenien“ steigen wir aus und Diran erzählt uns viele interessante Dinge über die Architektur und enstehung der Stadt, sie ist im 2017 2799 Jahre alt, Ausgrabungen im 1960 belegen mit dem Gründungsstein das Alter der Stadt!

Mutter Armenia wacht mit dem Schwert in der Hand über das Land

Rund herum stehen alte Kriegswaffen, Stalinorgel, MIG Flugzeuge etc!

Das Relegiöse Zentrum „Etschmiadzin“ ist unser nächstes Ziel, ausserhalb der Stadt.

Wunderschöne Malereien

Leider wird die Kirche aussen Renoviert und ist „Hinter Gitter“!
Entlang der Einfahrt stehen einige „Kreuzsteine“ aus dem 13 u 17. Jhd.
Kreuzstein aus dem 17 Jhd

Jeder Armenier MUSS einmal in seinem Leben hier gebetet haben und so hat es an diesem herrlichen Sonntag Scharenweise Familien mit Kind und Kegel, welche in der Kirche Ein u Ausgehen, im Park Spazieren etc.
Zurück in der Stadt essen wir vorzüglich in einem kleinen Lokal und das erst noch günstig: 17500 Dram = 36 ChFr. für 4 Personen mit Getränk, inkl. Kaffee! DAS sind Preise zum Aushalten!!

Es ist schon 1500 Uhr und los geht es zum Historischen Nationalmuseum am schönen, lebhaften „Republikplatz“. Hier liegen über 10 000 Funde aus Armenien und Bilder und Dokumente vom Genozid am Armenischen Volk 1915 (Türkischer Völkermord)!
Walda bestellt: „das Buch des Flüsterns“ das in Roman-Form den Genozid beschreibt!
Zu meiner Enttäuschung wimmelt es in diesem Gebäude von Treppen u Stufen, deshalb unternehme ich einen kleinen Stadtbummel, OHNE mein treues Vorspann-Rädle, dem ist nämlich kurzum die „Puste“ aus gegangen, das gibt wieder einmal „Heimarbeit“ heute Abend!
Bei schönstem Wetter halten es einige unserer Gruppe bis 1700 Uhr im Museum aus, es sei hoch interessant gewesen!
Unterdessen sitze ich an der Sonne und amüsiere mich an der neusten Arm. Schuhmode u Kleidung…Ueber Geschmack lässt sich bekanntlich lange Streiten!!!
Im Gegensatz zu der Iranischen Bevölkerung, wo Männer u Frauen recht hübsch sind, könnte man hier die Burka dazu benützen, um die eher harten, groben Gesichtszüge zu verbergen, SORRY, meine Meinung!

Ein älterer Herr spricht mich an und er erzählt, dass er nach 30 Jahren zurück aus Deutschland gekommen ist und hier, in der sichersten Stadt der Welt, seinen Lebensabend verbringt! Keine Kriminalität, gutes gesundes Obst u Gemüse…etc etc. Was will MANN mehr..Ich werde mir das noch gründlich überlegen, wegen einem Ferienhaus!
„Zu Hause“ angelangt hilft mir Peter schnell das def. Rad zu Reparieren, vermutlich hat ein DORN zugeschlagen/ äh, gestochen meinte ich!

21.10. 2017 Noravank – Erevan 130 Km


Gestern vor dem Abendessen hatten wir einen herzlichen Kontakt mit Pater ISAK, welcher gut Deutsch spricht, eines seiner Hobby ist Fotografieren! Er zeigt uns auf seinem Handy wirklich gute Aufnahmen.
Er entfernt sich kurz und kommt mit zwei Farb-Postern zurück, Lorzenz (unser Pater u ich werden beschenkt) WIR haben das ja auch reedlich verdient, smile!!
Eines seiner Bilder zeigt ein grosses Steinbock Rudel, weshalb ich jetzt überall nach Steinböcken die Hänge absuche, allerdings vergebens!
Stetig fahren wir nun Talwärts Richtung Erevan und erblicken bald in der Ferne den berühmten Berggipfel „ARARAT“, leider im Dunst!

Berg Ararat

Kloster Khor Virap und Ararat

Wir fahren „Haarscharf“ der Türkischen Grenze entlang zum Kloster Khor Virab
Unser bewährtes Navi zeigt uns den Weg dorthin..ABER..
Feldweg zum Kloster

Jäger auf der Pirsch!!

Naturweg ja gerne, aber grad so ein „Morast“

Na klar fahre ich mit dem Swiss Trac zum Kloster hinauf, muss dann aber wie gewohnt, DRAUSSEN warten!
[caption id="attachment_1983" align="aligncenter" width="660"] Endstation

Auf guten Strassen sind wir bald in der Hauptstadt Armenien, EREVAN und kämpfen uns durch dichten Verkehr zum Stellplatz beim Hotel Valensia.
Mit Hans & Karin & Maya & Peter essen wir Gemüse u Gulasch. Zu unserer Ueberraschung holt dann Hans einen feinen Vanille- Dessert und zum Verdauen gibts spez. Wodka!